Stoisits: Partik-Pable will rassistische Gebärpolitik

Heutige Arbeitsmarktprobleme können nicht mit 'Österreichermachen' gelöst werden

Wien (OTS) "Die Aufforderung der freiheitlichen Sicherheitssprecherin, Partik-Pable, in der gestrigen ZiB 3, die Österreicher sollen mehr Kinder kriegen, um Zuwanderung zu verhindern, erinnert an längst vergangene Zeiten, wo noch Mutterkreuze für das Kinderkriegen vergeben wurden. Und sie kommt einer rassistischen Gebärpolitik gleich", kritisiert die Migrationssprecherin der Grünen, Terezija Stoisits. Zugleich entspricht diese Aufforderung dem reaktionären Frauenbild der FPÖ, die Frauen am liebsten wieder ausschließlich am Herd sehen würde und auch die entsprechende Politik betreibt.

Das Problem des bestehenden Arbeitskräftemangels mit Gebäraufforderungen lösen zu wollen, ist besonders 'weitsichtig'. Die heute offenen Arbeitsplätze mit diesem Nachwuchs besetzen zu wollen, verlangt von der österreichischen Wirtschaft die Bereitschaft ab, etwa die nächsten 20 Jahre den Arbeitskräftemangel zu ertragen.

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