Internationales Benchmarking für die Seilbahnwirtschaft

Seilbahntagung 2000 in Innsbruck: Österreicher, Deutsche und Schweizer tagen erstmals gemeinsam

Wien (PWK867) - Österreich, Deutschland und die Schweiz wollen zur Förderung des Wintertourismus ein multinationales Benchmarking für die Seilbahnwirtschaft auf die Beine stellen. Der Startschuss dazu soll bei der diesjährigen Seilbahntagung fallen, die am 12. und 13. Oktober im Innsbrucker Kongresshaus über die Bühne geht.

Die Fachtagung für Seilbahnunternehmen und Wintersportexperten wird erstmals von Branchenvertretern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gemeinsam veranstaltet. Neben interessanten Fachvorträgen und Diskussionen werden Wirtschaftsdaten der Seilbahnunternehmen aller drei Länder präsentiert und Vergleiche angestellt, die als Benchmarking-Basis dienen.

Europas klassische Wintersportländer hätten erkannt, dass das Konkurrenzdenken beim Werben um Gäste überholt ist und arbeiten nun erstmals gemeinsam daran, den Wintersport als moderne, attraktive Urlaubsvariante zu fördern, stellt Dr. Ingo Karl, Vorsteher des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich, in einer vom Marketingforum der Seilbahnen verfassten Vorschau zur Tagung fest: "Ich erwarte mir einen interessanten Erfahrungsaustausch mit den deutschen und schweizerischen Branchenkollegen und einen kräftigen Impuls zur Förderung des Wintersports."

Peter Feuz, Präsident der Schweizer Seilbahnen, verweist auf die gemeinsame Erfolgsmarke "Alpen", von der alle drei Länder in gleichem Maße profitierten: "Wir nutzen den Alpenraum gemeinsam, sollten daher auch die internationale Zusammenarbeit fördern. Wenn es uns gelingt, unsere Strukturen an das neue Freizeitverhalten anzupassen und die Zusammenarbeit zu verbessern, sehe ich für die Seilbahnen eine positive Zukunft."

Für DI. Wolfgang Bosch, Vorstandsvorsitzender des deutschen Seilbahnverbandes, stehe diese erste, grenzüberschreitende Jahrestagung der Seilbahnverbände für die neue Devise "think global". Es gehe darum, die Seilbahnen auch künftig als notwendigen, attraktiven Partner des Tourismus zu positionieren und aus gemeinsamen Erfahrungen zu lernen.

Eine Schweizer Unternehmensberatung hat die Grundlagen für das geplante Benchmarking aufbereitet. Österreich hat dazu bereits Vorarbeit geleistet. Mit "Webmark Seilbahnen" hat der Fachverband der Seilbahnen dieses Jahr eine innovative Wirtschaftsdatenbank im Internet eingerichtet. Sobald ein Seilbahnunternehmen seine Wirtschaftsdaten online eingibt, berechnet das Programm die Kennzahlen für das jeweilige Unternehmen.

Die Teilnehmer der Seilbahntagung haben die Möglichkeit, die 14. Interalpin-Fachausstellung zu besuchen. Bei dieser weltweit größten Fachausstellung im Seilbahn- und Pistenbereich präsentieren sich dieses Jahr 170 Aussteller aus 17 Nationen. (hp)

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