Wachstum und Integration bei BertelsmannSpringer

Berlin (ots) - Steigende Ergebnisse in allen Bereichen

Ausbau der Kerngeschäfte

offensive Onlinestrategie

Erhöhung des Marktanteils in USA angestrebt

Das erste Geschäftsjahr von BertelsmannSpringer stand im Zeichen strategischer Neuorientierung und Integration. Die Verlagsgruppen Bertelsmann Fachinformation und Springer sind zu einer neuen Fachverlagsgruppe zusammengewachsen. Der konsolidierte Gesamtumsatz des Unternehmens im ersten gemeinsamen Geschäftsjahr 1999/2000 betrug 1,343 Milliarden DM. Als Betriebsergebnis weist das Unternehmen 144 Millionen DM aus und erzielte damit eine Umsatzrendite von 10,7 Prozent. Damit ist BertelsmannSpringer mit Abstand die Nummer Eins in Deutschland im Bereich Fach- und Wissenschaftsliteratur. Weltweit beschäftigt die Fachverlagsgruppe 5.030 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte der weiteren strategischen Ausrichtung sind der konsequente Ausbau der Kerngeschäfte mit Blick auf Teilmarktführerschaften, stärkere Verankerung in den USA und der offensive Ausbau der Online-Aktivitäten. Für das nächste Geschäftsjahr wird ein stabiles Wachstum von über zehn Prozent angestrebt.

"Die im Zuge der Integration geschaffene neue Struktur von BertelsmannSpringer hat sich als effiziente Basis für ausbaufähige Geschäfte und steigende Ergebnisse erwiesen", erklärte Jürgen Richter, Vorsitzender der Geschäftsführung von BertelsmannSpringer, auf der heutigen Wirtschaftspressekonferenz in Berlin. Die verlegerischen Aktivitäten konzentrieren sich auf sechs Kernsegmente:
Wissenschaft, Wirtschaft, Technik und Medizin sowie Bau und Verkehr. Zu einem weiteren strategischen Eckpfeiler werden die Online-Aktivitäten ausgebaut.

Seit Juli 1999 hat BertelsmannSpringer 120 Millionen DM in den Ausbau der Verlagsgruppe investiert. Mit dem Erwerb der Fachaktivitäten der EMAP Deutschland GmbH wurde zuletzt der Bereich Bau, Verkehr und Wirtschaft ergänzt. Durch weitere Akquisitionen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Osteuropa konnte sich die Verlagsgruppe als Teilmarktführer in zahlreichen Kerngeschäften positionieren.

Eines der wichtigsten unternehmerischen Ziele von BertelsmannSpringer ist die Erhöhung des Marktanteils in den USA im Bereich B2B: "Wir sind davon überzeugt, daß wir durch unsere konzentrierten Organisationsstrukturen, die spezialisierten Inhalte und eine klare Portfoliopolitik weitere Potentiale erschließen und Marktanteile gewinnen können", erläuterte Jürgen Richter. Gerade in den USA gäbe es eine Reihe interessanter Verlage, die das Verlagsprogramm hervorragend ergänzen würden.

Signifikante Ergebnisverbesserungen in den Geschäftsbereichen STM (Science, Technology, Medicine) und B2B (Business-to-Business)

Alle Bereiche der Gruppe erzielten im vergangenen Geschäftsjahr gute Einzelergebnisse. Im umsatzstärksten Segment, den wissenschaftlichen Publikationen des Bereichs STM, konnte das Ergebnis der gesamten Springer-Gruppe nach 18 Monaten seit der Übernahme von der Null-Linie auf 60 Millionen gesteigert werden. Hierzu trugen auch die weltweiten Niederlassungen bei. So hat Springer New York auf dem nordamerikanischen Markt zum ersten Mal die Umsatzmarke von 100 Millionen Dollar überschritten.

Auch die berufsbezogene Literatur mit den Themengebieten Medizin, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik legte in Umsatz und Ergebnis weiter zu. Sowohl das klassische Buch- und Zeitschriftengeschäft als auch die elektronischen Informationen haben das gute Ergebnis bestimmt. Die B2B-Angebote im Bereich Bau und Verkehr haben sich trotz schwacher Konjunktur überproportional entwickelt und in diesem Geschäftsjahr mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.

Vor allem im Fahrschulgeschäft verzeichnete BertelsmannSpringer hohe Wachstumsraten und konnte durch akquisitorische Maßnahmen in Deutschland, Österreich und Osteuropa das Segment Fahrschulliteratur zum europäischen Marktführer ausbauen. Das eBusiness-Geschäft der Verlagsgruppe stand im Zeichen einer expansiven Entwicklung für die Branchen Bau, Automobil, Transport und Verkehr. Mehrere neue Online-Dienste konnten im letzten Geschäftsjahr im In- und Ausland gestartet werden.

Springer: Online und Print auf Erfolgskurs

Neue Produktlinien, gezielte Programmentwicklungen und eine Reihe neu gegründeter wissenschaftlicher Zeitschriften sind Teil der positiven Entwicklung des Springer-Verlags. Springer, mit Abstand Deutschlands führender Wissenschaftsverlag, publizierte im vergangenen Geschäftsjahr über 2000 Buchneuerscheinungen und fast 500 Zeitschriften. Im Buchsegment überführte der Verlag Klassiker und Standardwerke erfolgreich in elektronische Versionen. So ist in diesem Jahr der Bestseller Dubbel. Das Taschenbuch für den Maschinenbau als Dubbel interaktiv erstmals auf den Markt gekommen. Der Landolt-Börnstein, das umfangreichste Nachschlagewerk für Physik und Engineering, ist ebenfalls fast vollständig online verfügbar. Mit LINK, einem Onlineservice des Springer-Verlags, verfügt BertelsmannSpringer über eines der größten Scienceportale.

Kompetenz in berufsbezogener Literatur

Deutliche Zuwächse verzeichneten die Verlage der GWV-Gruppe in Wiesbaden. Im Buchbereich ist durch den Erwerb des Verlags B. G. Teubner das Kernsegment Technik gestärkt worden. Der Gabler Verlag konnte sowohl im Bereich Wirtschaftswissenschaften als auch bei Management und Finanzdienstleistungen seine führende Position auf dem Markt ausbauen. Die Finanz- und Wirtschaftsdienste Platow und Fuchsbriefe verzeichneten weiterhin steigende Abonnnentenzahlen.

Im Bereich Medizin haben sich die berufsbezogenen Publikationen trotz eines harten Verdrängungswettbewerbs erfolgreich entwickelt und konnten auch im Industriegeschäft nochmals zulegen. Die Zeitschriften von Urban & Vogel in München und Groupe Impact Médecin in Paris haben ihre redaktionellen Angebote erneut verbessert, was ihnen wachsende Akzeptanz in der Leserschaft einbrachte. Die Ärzte Zeitung hat durch den Ausbau von dialoggestützten Internetangeboten ihre Marktführerschaft festigen können. Ebenso erfolgreich bauten die medizinischen Onlinedienste LIFELINE und Multimedica ihre Position als führende Portale aus.

Branchenführer in Bau und Verkehr

Der Umsatz der deutschen Bauverlage konnte trotz schwacher Branchenkonjunktur noch einmal gesteigert werden. So setzte sich der Heinze Verlag in Celle als eindeutiger Branchenführer für Bauproduktinformationen durch. Im Bereich Verkehr haben sich europaweit alle Verlagsaktivitäten positiv entwickelt. Der Autohaus Verlag verbesserte sein Ergebnis deutlich und war mit einer Umsatzrendite von 20 Prozent besonders erfolgreich. Mit hohen Wachstumsraten bei Abonnenten und Pageimpressions konnten auch Autohaus online und TransportWeb ihre Position als führende Branchen-Portale ausbauen.

ots Originaltext: BertelsmannSpringer
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