"kreuz&quer"-Porträt über Religion und Essen am 17. Oktober in ORF 2

Wien (OTS) - "Fressen und gefressen werden" als unbarmherziges Gesetz der Natur wird von den Religionen in ein sublimes Ritual verwandelt, das die Verflochtenheit von Mensch und Gott zum Ausdruck bringt. Gestern Abend, am Montag, dem 9. Oktober 2000, präsentierte die "kreuz&quer"-Redaktion unter Religionschef Gerhard Klein im Funkhaus Wien den Film "Gott essen - Vom Opferkult zum Abendmahl". Regisseur Nikolaus Eder und Drehbuchautor Otto Friedrich gehen in ihrer Dokumentation den Verhaltensweisen rund um das Essen in der Religionsgeschichte der Menschheit nach und versuchen Entsprechungen in der Gegenwart zu finden.
"Wesentliches im Medium Fernsehen so attraktiv wie möglich zu erzählen, das empfinden wir als unsere Aufgabe", so Gerhard Klein, "denn Trivialisierung und Banalisierung von Religion ist eine Sünde wider den Geist."
Die ORF-Koproduktion mit dem Kultursender ARTE macht Zusammenhänge zwischen alten und modernen Speiseritualen sichtbar. Der Bogen spannt sich von den uralten Tempelopfern bis zu den High-Tech- und Fast-Food-Praktiken der heutigen Zeit. Antoinette Spielmann, leitende Redakteurin der Themenabende in ARTE, war ebenfalls zur Präsentation gekommen und betonte die gelungene Zusammenarbeit des "kreuz&quer"-Teams mit ihrem Sender.
In fast allen frühen Kulturen brachten Menschen den Göttern Speisen als Opfer dar, manchmal wurden auch Menschen geopfert. Mit den Eingott-Religionen - Judentum, Christentum, Islam - trat der Opfergedanke zurück - und kehrte dennoch wieder. Essen spielt auch in diesen Religionen eine entscheidende Rolle. "kreuz&quer", präsentiert von Udo Bachmair, zeigt "Gott essen - Vom Opferkult zum Abendmahl" am Dienstag, dem 17. Oktober, um 23.05 Uhr in ORF 2. In ARTE ist die Dokumentation im Osterprogramm 2001 geplant.
Ein weiterer Film zum Thema "Religion und Essen" wird 2001 wieder gemeinsam mit ARTE produziert. In dieser Dokumentation werden dann die Genese der rituellen Praktiken des Fastens dargelegt und jene Menschen gezeigt, die sich auch heute noch dazu bekennen, die zum Fasten zurückgefunden oder die diesen Weg neu für sich entdeckt haben.

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