"Guter Kompromiss bei der Ausländerquote im Jahr 2001"

Brauner: "Müssen Familiennachzug und Beschäftigung von ausländischen Fachkräften stärken"

Wien, (OTS) Als "guten Kompromiss zwischen notwendigem
Neuzuzug und erwünschenswerte Integration" bezeichnete Wiens Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner die mit dem Innenministerium verhandelten Quoten für den Zuzug von
MigrantInnen nach Wien im Jahr 2001. So sei für das Bundesland
Wien eine Gesamtquote von 3.410 Plätzen vereinbart worden. "Gerade weil Wien als Wirtschaftsstandort mit etlichen Europazentralen multinationaler Konzerne und renommierter Technologiefirmen einen erhöhten Bedarf an ManagerInnen und an spezialisierten Fachkräften hat, war es mein Anliegen, diese Quote zu erhöhen", betont sie. Künftig stünden 250 Plätze für ManagerInnen und 650 Plätze für Fachkräfte, hier vor allem IT-Spitzenpersonal, zur Verfügung. Das sind insgesamt 400 Plätze mehr.

Brauner weiter: "Dass diese wirtschaftlich notwendige
Erhöhung nicht auf Kosten der Humanität und der Integration geht, beweist die leichte Steigerung beim Familiennachzug um 150
Plätze." Insgesamt seien also im kommenden Jahr 2.050 Plätze für diejenigen vorgesehen, welche in Wien beruflich fest verankert
sind und ihre Familie zu sich holen wollen.

Brauner: Nun muss Innenminister endlich Farbe bekennen

Trotzdem Wien sich bei der Anzahl der Bewilligungen gegen die Erhöhung der Saisonarbeitskräfte mit dem Hinweis, dass dies zu Lohndumping und Ausbeutung am Arbeitsmarkt führen werde, nicht durchgesetzt habe, signalisiert die Wiener Integrationsstadträtin die Unterstützung des Innenministers bei der Festsetzung der vorgeschlagenen Ausländerquote 2001. "Innenminister Strasser muss nun auch den Willen und die Ausdauer aufbringen, diesen gesellschaftlich und wirtschaftlich absolut sinnvollen Kompromissvorschlag gegen die Widerstände des Koalitionspartners FPÖ durchzusetzen. "Hier wird sich zeigen, ob die oftmaligen Ankündigungen des Ministers, die vor Jahren begründete Integrationsbemühungen weiterzuführen auch in die Tat umgesetzt werden", schloss Brauner. (Schluss) wb

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