Laska eröffnet Tagung der JugendamtspsychologInnen

Wien, (OTS) Bei der PsychologInnentagung vom 11. bis zum 13. Oktober im Wiener Rathaus treffen sich ExpertInnen aus dem In- und Ausland um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema "Die
Arbeit mit primär nicht motivierten KlientInnen" zu diskutieren.
Am Mittwoch, den 11. Oktober wird Vizebürgermeisterin Grete Laska um 9.15 die feierliche Eröffnung vornehmen.

Was leisten die JugendamtspsychologInnen in Wien? In Wien bieten die insgesamt 30 PsycholgInnen der MAG ELF (Amt für Jugend und Familie) Beratung in Krisen- und Problemfällen, die in
direktem Zusammenhang mit Kindern, Jugendlichen und Familien
stehen, an. Das Service der psychologischen Beratung der Stadt
Wien ist für die betroffene Zielgruppe kostenlos und völlig unbürokratisch, allerdings ist eine Terminvereinbarung erforderlich, ein kurzer Anruf genügt Die kostenlose Hilfe durch die PsychologInnen der MAG ELF kann von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern in Anspruch genommen werden. Die Angebotspalette ist vielfältig und reicht von der Beratung bei Erziehungsfragen über Kinderpsychologische Diagnostik, Psychologische Behandlung bei Verhaltens- oder Entwicklungsstörungen bis hin zur Trennungs- und Scheidungsberatung und Konfliktregelung.

"Bei der "MAG ELF" erhalten die WienerInnen unbürokratisch
und rasch Hilfe bei all ihren Problemen und Anliegen, die sich im Zusammenleben innerhalb der Familie ergeben.
Informationen über psychologische Beratungen können auch über das Servicetelefon unter der Nummer 4000/80 11 eingeholt werden", erklärt Vizebürgermeisterin und Familienstadträtin Grete Laska.

Erstmals in Wien: Eine Befragung der KlientInnen durch die MAG ELF

Um ganz genau Bescheid zu wissen, wie zufrieden, bzw. unzufrieden die WienerInnen mit den Psychologischen
Beratungsstellen der MAG ELF sind und was eventuell verbesserungswürdig wäre, wurde in allen Beratungsstellen eine Befragung der KlientInnen durchgeführt, und zwar mittels Fragebögen. 415 Fragebögen füllten die WienerInnen aus. Das Durchschnittsalter der Befragten lag bei 33 Jahren.

51 Kinder und Jugendliche waren auch unter den Befragten.
Das Resultat war sehr beeindruckend: 274 Menschen finden, dass sie bei den PsychologInnen eine sehr wertvolle Unterstützung beim Umgang mit ihren Problemen erhalten haben. 93 WienerInnen finden diese Behauptung ziemlich zutreffend und 28 WienerInnen
zutreffend. 11 Personen gaben an, keine Unterstützung bekommen zu haben.

Fazit: 388 Menschen (93,5 Prozent) würden sich derzeit mit ihren Problemen wieder an die PsychologInnen wenden.

Statistik über die Beratungen der MAG ELF-PsychologInnen

Im Vorjahr nahmen 4.115 Kinder, Jugendliche und deren Eltern psychologische Hilfestellung in Anspruch. In Prozenten
ausgedrückt, kamen mehr hilfesuchende Burschen als Mädchen zur Beratung. Insgesamt besuchten 55 Prozent Schulkinder, 32 Prozent Kleinkinder und 13 Prozent Jugendliche die Kinder- und Jugendpsychologischen Beratungsstellen der Stadt Wien. Die PsychologInnen der MAG ELF führten im Vorjahr insgesamt 18.098 Beratungen, 15.123 Fallbesprechungen, 451 Kriseninterventionen, 1.281 Konfliktregelungen, 1.911 psychologische Behandlungen, bzw. Psychotherapien und 655 sonstige Interventionen durch. Im Zuge der psychologischen Begutachtung wurden 3.930 klinisch.psychologische Diagnostikverfahren angewandt und 1.685 psychologische Gutachten, Stellungnahmen oder Befunde erstellt. Infos zum Thema: Dr. Belinda Mikosz, Leiterin des Psychologischen Dienstes der MAG ELF, unter Tel. 4000/90 891.

Wir laden alle Vertreter der Medien herzlich zur Eröffnung
der 47. Fachtagung mit Vizebürgermeisterin Grete Laska ein! (Schluss) bg

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