Binder-Blumenthal: "Schulgeld - Die Regierung raubt uns die Zukunft"

Wien (OTS) "Nach der Einführung von Studiengebühren plant die Regierung nunmehr auch Schulgeld zu kassieren um dem freien Bildungszugang endgültig den Garaus zu machen", reagierte am Dienstag der Wiener Landesschulsprecher, Martin Binder-Blumenthal, auf das von Bildungsministerin Gehrer geplante Schulgeld.****

"Nach vertraulichen Informationen aus ÖVP und Aktionsgemeinschaft (AG) soll es bereits ab nächstem Jahr Schulgebühren ab der neunten Schulstufe geben und der Besuch von AHS und BHMS mit zusätzlichen Steuern bestraft werden", schilderte Martin Binder-Blumenthal die dramatische Situation im Bildungsbereich. "Sollte es diese Pläne seitens des Ministeriums tatsächlich geben, steht das Aus für einen freien Bildungszugang unmittelbar bevor", analysierte der Landesschulsprecher die Vorgangsweise der derzeitigen Bundesregierung.

"Ich fordere Ministerin Gehrer auf, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Gehrer soll den Schülerinnen und Schülern schriftlich versichern, dass es kein Schulgeld oder ähnliches geben wird. Nur so kann ihr noch Glauben geschenkt werden", so Binder-Blumenthal. Der 11. Oktober werde die Antwort von SchülerInnen und Studierenden auf das Vorgehen der Bundesregierung sein und beweisen, das Lüge und Ignoranz keine politischen Mittel und Umgangsformen seien, so Binder-Blumenthal. Abschließend verwies der SchülerInnenvertreter auf die morgige Großdemonstration gegen Studiengebühren: Treffpunkt für SchülerInnen und Lehrende: Mittwoch, 11. Oktober, 10:30 Uhr, Wiener Westbahnhof. (Schluss)

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