LR Knotzer: Wohnbauförderungsbeirat beschließt die Förderung von 10.778 Wohneinheiten

Keine Aufweichung der Zweckwidmung - großer Bedarf beim großvolumigen Wohnbau und bei den Sanierungen

St. Pölten, (SPI) - Rund 1.600 Millionen Schilling an Zuschüssen wird das Land NÖ für die Förderung der Neuerrichtung von Einfamilienhäusern und Wohnungen, für die Sanierung bestehender Objekte bzw. für Projekte im Rahmen der Dorferneuerung in den kommenden Monaten ausschütten, nicht weniger als 10.778 Wohneinheiten - Eigenheime und großvolumiger Wohnbau -, 9 Ordinationen und 3 Heime kommen damit in den Genuss der so wichtigen Wohnbauförderungsmittel. Dies beschloss der Wohnbauförderungsbeirat in seiner Sitzung gestern, den 9. Oktober 2000. "Diese Zahlen untermauern eindrucksvoll den ungebrochenen Bedarf im Bereich des Neubaus bzw. bei der Sanierung von Altobjekten am Wohnbausektor in NÖ. Im Jahr 1998 wurden in NÖ 18.850 Wohneinheiten bewilligt, im Jahr 1999 waren es, 20.752, im Jahr 2000 sind es nun insgesamt 18.990. Kürzungen der Wohnbauförderungsmittel des Bundes oder eine Umlegung auf andere Bereiche sind für uns strikt abzulehnen", kommentierte LR Fritz Knotzer den Beschluss.****

"Tendenzen der Aufweichung der Zweckwidmung ist daher eine klare Absage zu erteilen. Es kann nicht angehen, dass Jungfamilien oder Alleinerzieherinnen über die Wohnbauförderungsmittel, welche schlussendlich die Steuermittel aller Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind, beispielsweise die Bundeskompetenz des Straßenbaus mitfinanzieren. Die Mittel der Wohnbauförderung müssen bis auf den letzten Schilling dazu verwendet werden, Wohnungen zu bauen - Wohnungen, die sich vor allem sozial Schwächere und junge Leute leisten können. Wohnen muss im allgemeinen billiger gestaltet werden. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die sogenannte ‚soziale Treffsicherheit‘ der ‚sozialen Betroffenheit‘ gewichen ist und die Familien immer höheren Belastungen ausgesetzt sind. Wohnbaumittel für den Straßenbau oder andere Infrastrukturprojekte kommen für die NÖ Sozialdemokraten nicht in Frage", so LR Fritz Knotzer abschließend. (Schluss) fa

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