FPD zu ORF: "Business as usual"

ORF-GI: "Uns rufen Leute aller Couleurs an"

Wien, 2000-10-09(fpd) - Gelassen wird in der FPÖ die Resolution der ORF-Redakteure zur Kenntnis genommen, widerspricht sie doch fundamental sowohl in ihrer künstlich übertriebenen Aufgeregtheit als auch inhaltlich den Aussagen des ORF-Generalintendanten Gerhard Weis. ****

Deshalb ersparen wir uns jeglichen Kommentar zu dieser Resolution, obwohl die Verlockung, auf soviel geballten Unsinn etwas zu sagen, groß ist. Der ORF dürfte in den letzten Tagen und Stunden mit seinen frei erfunden Datenklau- und Interventionsgschichterln endgültig ins Nirwana der Real-Life-Soaps abgetaucht sein, daher als Antwort auf die heutige Seifenoper des Redakteursrates ein bißchen Realität des ORF-Generalintendanten zum Thema Interventionen, alle aus dem heutigen Format:

"Uns rufen Leute aller Couleurs an. Wir sind nicht sakrosankt, wir haben uns solchen Auseinandersetzungen zu stellen...."

"Das ist eine Dauerauseinandersetzung, nicht nur mit dem Herrn Westenthaler. Wir haben mit anderen Petenten auch zu tun..."

"Beschwerdefälle von allen Seiten sind ein Nachweis der existierenden Unabhängigkeit...."

Hat sich der Druck auf den ORF in der Causa Kleindienst verstärkt?

"Nein, es ist Business as usual. SO außergewöhnlich ist die ganze Sache nicht. Außergewöhnlich ist eher, daß der Herr Kleindienst uns offenkundig alle zum Narren hält, weil er dauernd sagt, er weiß was, sagt aber nicht was. Das erzeugt eine Situation, wo wir uns fragen müssen, ob er uns instrumentalisiert..."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

(Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC