Ein Generalmusikdirektor für Niederösterreich?

Chefirigent Kalmar besinnt sich auf Stärken des Orchesters

St.Pölten (NLK) - "Um ein wirkliches Orchester der Hauptstadt des Landes zu sein, genügt es nicht, in St.Pölten in aller Regelmäßigkeit die Sonnntagnachmittag-Konzerte des Musikvereinssaales nachzuspielen. Wir würden gerne hier einen Schwerpunkt setzen und Programme eigens für dieses Haus entwickeln. Denn schließlich ist es - mit Beratung des NTO - als Konzerthaus errichtet worden", wünscht sich der neue Chefdirigent des NTO, Carlos Kalmar, der heute das Programm für die Saison 2000/2001 vorstellte. Der jeweilige Chefdirigent des Landesorchesters sollte überdies so etwas wie ein niederösterreichischer Generalmusikdirektor sein, der in allen musikalischen Fragen, Orchestermusik betreffend, gehört werden sollte.

Wie auch zuletzt unter Luisi wird dem Publikum in den Konzerten der beginnenden Saison erstklassige Qualität geboten, auch was die Solisten betrifft. Dem derzeitigen Trend entsprechend, wird der Anteil der Raritäten der klassisch-romantischen Epoche wie auch der Werke des 20. Jahrhunderts höher als in früheren Jahren liegen. Gespannt wartet man auf die Reaktion des Publikums auf Werke der zeitgenössischen österreichischen Komponisten Berger, Wagner, Einem und Cerha.

Wie zuletzt gibt es rund 80 Konzerte, davon mehr als 30 Wiederholungen an niederösterreichischen Schauplätzen, "womit wir mit höchstem Anspruch nach Niederösterreich gehen", wie von der Orchesterdirektion betont wird. 2001 gibt es anläßlich des Verdi-Jahres einen Abend mit Ouverturen, Arien und Intermezzi aus der italienischen Opernliteratur, dirigiert von Alfred Eschwé.

Das Publikumsinteresse ist sehr groß. Grund genug, beispielsweise in Baden Abonnements aufzulegen - die schon bald ausverkauft sind. Die Serie von Neujahrskonzerten ist heuer breit angelegt und soll auch auf CD erscheinen. Ein Benefizkonzert für Mariazell wird diesmal unter der Patronanz von Kardinal König stehen.

Das neue Programm ist in Broschürenform beim NTO, 1010 Wien, Elisabethstraße 22, Telefon 01/586 83 83, anzufordern.

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