WESTENTHALER (3): Temelin: Tschechien setzt weiterhin auf Dialogverweigerung

Harte Haltung der Bundesregierung ist zu begrüßen

Wien, 2000-10-09 (fpd) - Hinsichtlich der aktuellen Ereignisse um das AKW Temelin erinnerte FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler bei seiner heutigen Pressekonferenz an den einstimmigen Beschluß des Parlaments, daß Österreich dem Energiekapitel bei den EU-Beitrittsverhandlungen Tschechiens nicht zustimmen werde, ein Beschluß, der leider traurige Aktualität besitze. ****

Westenthaler warf der tschechischen Regierung vor, weiterhin auf Obstruktion, Destruktion und Dialogverweigerung zu setzen. Sie sei nicht bereit, österreichische und internationale Experten die Sicherheit dieses Kraftwerks prüfen zu lassen.

Es sei Pflicht österreichischer Politiker, die Bevölkerung zu schützen. Westenthaler begrüßte in diesem Zusammenhang die harte Haltung der Bundesregierung in dieser Frage: "Es wird hier kein Nachgeben geben." Man sollte innerhalb der EU auch darüber nachdenken, ob die EU, solange nicht alles auf Punkt und Beistrich geklärt sei, einen Importstopp verhängen solle. Politisch habe man alle Möglichkeiten ausgenutzt, jetzt gehe es darum, auch wirtschaftliche Überlegungen anzustellen. (Schluß)

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