Schweitzer: Keine Zustimmung zum EU-Beitritt Tschechiens im Falle der vorzeitigen Aktivierung von Temelin

Vorsitzender des Umweltausschusses fordert Nachdenkpause und erneute Gespräche

Wien (OTS) - Angesichts der dramatischen Entwicklung hinsichtlich der Aktivierung des AKW-Temelin wendet sich der Vorsitzende des Umweltausschusses, Abg. Karl Schweitzer, vor dem kommenden Umweltausschuss am 13. November per e-mail nochmals an seinen tschechischen Kollegen Miroslav Bene, mit dem Ersuchen, sich dafür einzusetzen, dass der Reaktor nicht aktiviert werde, bis alle offenen Sicherheitsfragen geklärt seien. Schweitzer forderte in diesem Zusammenhang eine Nachdenkpause und weitere Gespräche.

Für den kommenden Umweltausschuss kündigte Schweitzer den Vorstoß an, sich im Falle einer vorzeitigen Aktivierung von Temelin gegen einen EU-Beitritt Tschechien auszusprechen und argumentierte, dass die hinsichtlich der offenen Sicherheitsfragen uneinsichtige Haltung der tschechischen Verantwortlichen eine solche Vorgangsweise erzwinge.

Abschließend sagte Schweitzer, dass er mehr als enttäuscht sei, denn der Besuch der tschechischen Delegation im Wiener Parlament am 13. September und die daraufhin erfolgte gemeinsame Erklärung zu Temelin habe ihm Hoffnung gemacht. Dass der österreichischen Delegation in Temelin dann das Betreten der maßgeblichen Sektoren des AKW's unmöglich gemacht wurde, bezeichnete Schweitzer als Affront.

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