Scheibner: Inbetriebnahme Temelins gefährdet Bevölkerung massiv

EU muß Importstopp für tschechischen Strom in Erwägung ziehen

Wien, 2000-10-09 (fpd) - Schwer enttäuscht zeigte sich heute FPÖ-Bundesobfraustellvertreter BM Herbert Scheibner über den Umstand, daß Tschechien alle Appelle hinsichtlich der Inbetriebnahme Temelins mißachtet habe. ****

Durch die Inbetriebnahme werde die Bevölkerung massiv gefährdet, zeigte sich Scheibner besorgt. "Die FPÖ wird auch weiter darauf drängen, daß das AKW auf den letzten Stand der Technik gebracht werden muß. Ohne entsprechende Sicherheitsstandards wird es keine Zustimmung Österreichs zum Energiekapitel bei den EU-Beitrittsverhandlungen mit Tschechien geben. Diese klare Linie werden wir beibehalten."

Scheibner geht davon aus, daß die EU Österreich unterstützen wird, und zwar im Interesse der Sicherheit ganz Europas. "Ich als österreichischer Politiker betrachte es als Grundverantwortung, alles mögliche zu unternehmen, um eine Gefährdung zu verhindern."

Weiters verwies Scheibner darauf, daß Tschechien in Temelin nur zu einem geringen Teil für den Eigenbedarf produziere und primär für den Export. Sollte es kein Einlenken Prags geben, müsse die EU einen Importstopp für tschechischen Strom ernsthaft in Erwägung ziehen. (Schluß)

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