Nackenschmerzen beim "Radl´n"

Wien (OTS) - Radfahren ist gesund. Darüber gibt es kaum einen Zweifel. Aber auch das Radfahren kann ungewollte Nebenwirkungen haben, wie etwa Nackenschmerzen. "So mancher kennt sie vom falschen Sitzen oder Liegen. Egal, ob die Nackenschmerzen eben vom Büro, dem Bett oder dem Radfahren kommen, sie dürfen in keinem Fall ignoriert werden. Denn wenn Verspannungen zum Dauerzustand werden, sind Folgen möglich, die von Kopfschmerzen oder Atembeschwerden über Entzündungen bis hin zu Bandscheibenschäden reichen", sagt Dr.Heinz Peter Slatin vom Österreichischen Roten Kreuz.

Die Nackenschmerzen haben meist zwei Gründe: Bei Beginnern ist es oft eine ungewohnte Körperhaltung, bei Fortgeschrittenen meist eine falsche Körperhaltung. Slatin: "Das Um und Auf ist die richtige Sitzposition. Wer beim Kauf auf die richtige Radgröße achtet und alle Komponenten, wie Sattel oder Lenker, auf den Körper abstimmt, wird nach einer Eingewöhnungsphase kaum mehr Beschwerden haben." Oft genügt es, den Lenker höher zu stellen oder den Vorbau zu verkürzen, um eine angenehmere Sitzposition auf dem Rad zu erreichen.

Wer sich richtig vorbereitet, kann den Nackenschmerzen vorbeugen, etwa durch Dehnungsübungen. "Drehen Sie den Kopf nach links, senken sie ihn auf die Schulter und heben Sie den Kopf wieder. Dann drehen Sie ihn nach rechts und senken ihn auf die rechte Schulter", so Slatin. Während der Fahrt sollte nicht gewartet werden, bis Nackenschmerzen auftreten. Slatin: "Legen Sie zwischendurch Pausen ein, und machen Sie Gymnastik für ihre Arme und Schultern, um die Muskeln zu lockern. Auch hilft es, den Rücken immer wieder mal durchzudrücken oder häufiger die Handhaltung am Lenker zu wechseln."

Schmerzen des Nackens oder Rückens können vom Radfahren stammen. Sie müssen es allerdings nicht. Slatin: "Schmerzen in diesen Körperpartien können auch andere Ursachen haben. Sie sollten daher, insbesonders wenn sie öfters auftreten, ärztlich abgeklärt werden."

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