LR Knotzer: Keine Wohnbauförderungsmittel für den Straßenbau

St. Pölten (SPI) - "Es ist nach wie vor ein ungebrochener Bedarf an Wohneinheiten vorhanden. Im Jahr 1998 wurden in Niederösterreich 18.850 Wohneinheiten bewilligt, im Jahr 1999 waren es bereits 20.752. Dies ergibt im Neubaubereich eine Steigerung von 5,48%, im Bereich der Sanierung von 14,61%. Auch für das Jahr 2000 ist ein entsprechender Mehrbedarf zu erwarten, vor allem im Althaussanierungsbereich zeigt sich ein großer Nachholbedarf. Kürzungen der Wohnbauförderungsmittel des Bundes oder eine Umlegung auf andere Bereiche sind für Niederösterreich daher strikt abzulehnen", kommentierte LR Fritz Knotzer jüngste Aussagen Finanzminister Grassers über eine Verwendung von Wohnbauförderungsmittel für den Straßenbau oder andere Infrastrukturprojekte.****

"Es kann nicht angehen, dass Jungfamilien oder Alleinerzieherinnen den Straßenbau ‚mit-finanzieren‘ müssen. Die Mittel der Wohnbauförderung müssen bis auf den letzten Schilling dazu verwendet werden, Wohnungen zu bauen - Wohnungen die sich vor allem sozial Schwächere und junge Leute leisten können. Wohnen muss im allgemeinen billiger gestaltet werden. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die sogenannte ‚soziale Treffsicherheit‘ der ‚sozialen Betroffenheit‘ gewichen ist. Auch dürfte Mag. Grasser sich noch nie um das Procedere eines Ansuchens um Wohnbauförderung oder Mietbeihilfe gekümmert haben. Denn die Einkommensgrößen, in denen man in den Genuss einer Förderung kommt, sind äußerst knapp bemessen und werden auch jährlich kontrolliert. Es kann also keine Rede davon sein, dass hier sozialer Missbrauch möglich wäre. Die ÖVP ist aufgerufen, dem verantwortungslosen Treiben seines Regierungspartners endlich einen Riegel vorzuschieben, oder will man unsere Jugend ‚vor die Tür setzen‘", so LR Fritz Knotzer abschließend.
(Schluss) sk/fa

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