"profil": Rumpold: Informationen kamen "unaufgefordert"

Ex-FPÖ-Bundesgeschäftsführer Gernot Rumpold bestreitet Kleindienst-Vorwürfe - kann sich "natürlich vorstellen", im Wiener Wahlkampf mit dem Begriff "Überfremdung" zu arbeiten

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" bestreitet der ehemalige Bundesgeschäftsführer Gernot Rumpold die Vorwürfe des Polizisten Josef Kleindienst, der der FPÖ vorgeworfen hatte, Polizisten zum Amtsmissbrauch angestiftet zu haben. Rumpold zu den Vorwürfen: "Ich als Bundesgeschäftsführer habe solche Dinge nie beauftragt oder gar bezahlt. Informationen wurden uns immer nur unaufgefordert zugetragen. Wir haben viele - meist anonyme - Informationen bekommen. Aber woher die kamen, entzieht sich meiner Kenntnis. Dass wir die Informationen verwertet haben, war klar."

Auf den Einwurf, er habe als Bundesgeschäftsführer häufig Gespräche mit der freiheitlichen Polizeigewerkschaft AUF geführt, meint Rumpold: "Aber immer nur über Organisatorisches. Für die AUF war das jeweilige Generalsekretariat zuständig, nicht ich."

Für den Wiener Landtagswahlkampf der FPÖ, den Rumpolds Werbeagentur "mediaConnection" betreuen wird, kündigt Rumpold an, neuerlich auf das Thema Ausländer setzen zu wollen. Rumpold im "profil": "Unter anderen Themen wird die Einwanderungspolitik sicher wichtig sein. Und ich kann mir natürlich vorstellen, wieder mit dem Begriff 'Überfremdung' zu arbeiten." Er glaube allerdings nicht, dass die Wiener Partei darauf bestehen werde.

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