Grenzwerte für Handymasten sollen überprüft werden

Mehrfachnutzung bei Sendeanlagen von Handybetreibern verlang

Salzburg (OTS) - Die Landesumweltreferenten der
österreichischen Bundesländer einigten sich heute,
Freitag, 6. Oktober, bei der
Landesumweltreferentenkonferenz in Bad Gastein darauf,
dass die Grenzwerte für die Strahlung von Handymasten
überprüft werden sollen. Dabei sollen alle
wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt werden.
Salzburg hatte bekanntlich hier immer besonders
niedrige Grenzwerte eingefordert. Internationale
Wissenschafter hatten zuletzt bei der Salzburger
Konferenz diese Forderung unterstrichen. "Das Thema
ist zu sensibel, als dass wir es dem Bund überlassen
wollen, die Debatte nun zu beenden. Die Grenzwerte des
Bundes sind unserer Meinung nach zu hoch", sagte
Salzburgs Umweltreferent Landesrat Dr. Othmar Raus.
Der Aufruf der Länder, die Grenzwerte nach den
wissenschaftlichen Erkenntnissen unter dem
Gesichtspunkt der Vorsorge zu überprüfen, müsse eine
Reduzierung des Grenzwertes bringen, so Raus. Auf
Anregung Vorarlbergs und mit Unterstützung Südtirols
sollen in Zukunft Handybetreiber verpflichtet werden,
Sendeanlagen gemeinsam zu nutzen, so wie in der
jüngsten Novelle des Telekommunikationsgesetzes
vorgesehen.
Die Landesumweltreferenten beschlossen darüber hinaus
einstimmig ein Maßnahmenpaket zur Erreichung des
Kyoto-Zieles als Klimastrategie. Die Kärntner
Vertreter berichteten von den Vorbereitungen einer
Umweltkonferenz der Regionen der Europäischen Union
2001 in Kärnten. Der Umweltminister wurde ferner von
den Ländern aufgefordert, das Abfallwirtschaftsgesetz
dahingehend zu ändern, dass auch dem Städtebund und
dem Gemeindebund ein entsprechendes Antragsrecht in
der Tarifaufsichtskommission zusteht.

Schluss!!!!

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