VP-Strobl: SPÖ vor offenem Bruch mit Koalitionspartner?

Wien (ÖVP-Klub) Für den Bildungssprecher der Wiener Volkspartei, LAbg. Walter STROBL ist die Sache klar. "Mit dem Versuch Parteipolitik in die Schulen hineinzutragen, hat die SPÖ nicht nur versucht bestehende Gesetze und Verordnung zu umgehen, sondern damit auch deutlich gemacht, dass sie an einer gedeihlichen koalitionären Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Jugend nicht mehr interessiert ist."***

"Ich hätte mir gewünscht, dass sich die SPÖ mit der gleichen Energie, mit der sie sich nun in einen Vorwahlkampf begeben hat, für die noch offenen Fragen in Wien eingesetzt hätte", kritisierte STROBL. Da gäbe es nämlich noch genug zu tun:

Objektivierung

STROBL ortet einen Stillstand in den SPÖ-Anstrengungen, das koalitionär vereinbarte Vorhaben, noch im Dezember ein fertiges Objektivierungsverfahren im Kollegium zu beschließen. Die ÖVP habe sich jedenfalls erfolgreich bemüht, dass die Finanzierung des professionellen Verfahrens, das Assessment, durch die Stadt Wien, sichergestellt ist. "In der SPÖ herrscht dazu derzeit nur Schweigen", stellt STROBL fest

Schulentwicklungsplan für Wien

"Wien braucht dringend einen Schulentwicklungsplan vor allem für die Pflichtschulen. Das steht sogar im Koalitionsübereinkommen", betonte STROBL.
Zur genauen Berechnung der laufenden Erhaltungskosten, der Auslastung der Räume, der aktuellen Bevölkerungsentwicklung usw. und zur raschen Sanierung bestehender alter Schulen sollte ein SCHEP für den gesamten Bereich der Stadt Wien in Kooperation mit dem Stadtschulrat, MA56, den Bezirken und zwischen Bund und Stadt Wien entwickelt werden. Wien ist in ganz Mitteleuropa die einzige "Weltstadt", die keinen Schulentwicklungsplan hat und nicht imstande ist, Entwicklungsprognosen, Bedarf und z.B. die Energiekosten der einzelnen Schulstandorte angeben zu können

Kooperative Mittelschule

Es sei grotesk und lächerlich, wenn der SPÖ-Bildungssprecher Vettermann nun in den Medien das von der ÖVP-Wien erfundene und dann gemeinsam erarbeitete Schulmodell der Kooperativen Mittelschule am Standort der Hauptschule nun für die SPÖ reklamiere und so tue, als würde das Modell von der ÖVP abgelehnt.
"Tatsache ist, dass es in Wien bereits an 17 Hauptschulstandorten, das von der ÖVP entwickelte Modell bereits gibt und erprobt wird." Tatsache sei aber auch, dass dieses erfolgreiche Modell in Wien von der SPÖ im Stadtschulrat totgeschwiegen werde. Vettermann soll sagen, was er will, dass es ihm gemeinsam mit den Alternativen in Wahrheit um die Abschaffung von Gymnasium und Hauptschule und die Einführung einer Gesamtschule gehe, dass es dafür allerdings in ganz Österreich keine politische Mehrheit dafür gebe.

Verbesserung der Ausländerintegration in den Schulen

Wer einen Blick hinter die Kulissen des Wiener Schulalltages macht, weiß, dass die Integration der Ausländer nicht wirklich zufriedenstellend verläuft. Die sogenannten Vorlaufgruppen - für 3 Monate werden Schulanfänger für wöchentlich 6 Stunden in Sprachkurse zusammengefasst - ist in Wahrheit kaum mehr als eine Alibiaktion, die keine ernsthafte Integration zuwege bringen kann. Die Hauptarbeit verlagert sich in die ersten Volksschulklassen. STROBL wiederholte in diesem Zusammenhang die ÖVP-Forderung: 1 ganzes Jahr vor Schuleintritt soll bereits im Kindergarten eine ganzheitliche Integration unter Einbindung der Mütter erfolgen. "Nur so ist eine sprachliche und kulturelle Integration der Kinder sicher gestellt", erklärte der VP-Bildungssprecher abschließend.***

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