Neues zum Thema "Phytosanierung"

Komplexbildnern (EDTA) - Wien, (OTS) Die Phytosanierung ist eine neuartige, umweltfreundliche und pflanzengestützte Technologie zur Sanierung kontaminierter Böden und Wässer. Wie die Wiener Umweltanwaltschaft in ihrer Publikation WUA-News bereits früher berichtet hat,
werden in dem von der Wiener Umweltanwaltschaft koordinierten und gemeinsam mit der MA 22 - Umweltschutz, der MA 45 - Wasserbau, und der MA 48 - Abfallwirtschaft finanzierten Forschungsprojekt "Phytosanierung von kontaminierten Böden und Schlämmen im Stadtbereich Wiens" am Institut für Bodenforschung der Universität für Bodenkultur von Prof. Wenzel und seinem Team seit Frühjahr 1999 Arbeiten zur Entwicklung und Prüfung von Phytotechnologien
zur Reinigung schwermetallbelasteter Böden durchgeführt.

Nunmehr, so die aktuelle Ausgabe der WUA-News, im Internet über wien online wien.at (bzw. www.wien.gv.at/wua/n9_00.htm ) zu finden liegen Ergebnisse aus Gefäß- und Freilandversuchen vor, die eindeutig belegen, dass Phytoextraktion von Schwermetallen mit einjährigen Kulturpflanzen (Raps) unter Zusatz von synthetischen ein Weg, der von vielen internationalen
Forschergruppen beschritten wird - wegen der damit einhergehenden Grundwassergefährdung keine nachhaltige Alternative zu anderen Bodensanierungstechnologien darstellt. Parallel wurde vom Projektteam jedoch ein völlig neuartiges Verfahren zur Phytosanierung metallbelasteter Böden entwickelt, welches auf den Einsatz von synthetischen Komplexbildnern verzichtet. Dieses Verfahren wird derzeit in all seinen Aspekten auf "Herz und
Nieren" geprüft, um einen Technologietransfer und die Anwendung in der Praxis gründlich vorzubereiten. Es soll ermöglichen, metallbelastete Standorte zu nutzen, während der Boden zugleich
von toxischen Schwermetallen gereinigt wird. (Schluss) wua

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