Tierhaltung: Gutes Zeugnis für Vorarlberger Bauern BILD

LR Schwärzler: Qalität der Tierhaltung lückenlos dokumentiert

Bregenz (VLK) - Vorarlberg hat als erstes Land die EU-
Verordnung über die Kontrolle der Nutztierhaltung
flächendeckend umgesetzt. Diese jährliche landesweite
Kontrolle der Tierhaltung auf den Bauernhöfen stellt den Vorarlberger Bauern ein gutes Zeugnis in Sachen Tierschutz
aus. Das berichtete Agrar-Landesrat Erich Schwärzler heute, Mittwoch, aus Anlass des diesjährigen Welttierschutztages.
****

Aus dem Bericht der Veterinärabteilung geht hervor, dass
zwei Drittel der rund 3.000 rinderhaltenden Betriebe die Tierhalteverordnung zur Gänze erfüllen; ein Drittel sind so genannte Übergangsbetriebe, die bis zum Ablauf der Übergangsfristen (2012) noch bauliche Verbesserungen
durchführen müssen.

Die Vorarlberger Landwirtschaft hat sich auf Grund ihrer Orientierung seit jeher für eine artgerechte Tierhaltung ausgesprochen. Deshalb hat sich das Land Vorarlberg auch
maßgeblich dafür eingesetzt, dass die Tierschutz-Gesetzgebung
in der Kompetenz der Länder verankert ist. Die gesetzlichen Vorgaben wurden in der Vorarlberger
Tierschutzkontrollverordnung umgesetzt, die besagt, dass alle landwirtschaftlichen Tierhaltungsbetriebe von der Veterinärabteilung des Landes jährlich kontrolliert werden.

Schwärzler: "Wir sind ganz bewusst weit über das Niveau
anderer Länder oder europäischer Staaten gegangen. Dies im
festem Vertrauen darauf, dass wir nichts zu verbergen haben
und die Qualität unserer Tierhaltung lückenlos dokumentiert
werden soll". Erfreut zeigte sich der Landesrat darüber, dass
der umfangreiche Kontrollaufwand mit möglichst wenig
Bürokratie erledigt werden kann.

Modell der Selbstdeklaration

Landesveterinär Erik Schmid: "Praktiziert wird das Modell
der Selbstdeklaration mit begleitender Information und
Beratung durch die Fachleute sowie anschließender
behördlicher Überprüfung. Die Kontrolltätigkeit wurde mit anderen amtlichen Tätigkeiten verbunden, was einen weiteren Einsparungseffekt bedeutete", so Schmid.

Für LWK-Präsident Josef Moosbrugger bedeutet das gute
Zeugnis für die Bauern auch Sicherheit für die Konsumenten.
"Die flächendeckende Tierschutzkontrolle und Dokumentation
ist für die heimische Landwirtschaft eine wichtige Grundlage
der Qualitätssicherung für die heimischen Lebensmittel". Der Präsident der Tierärztekammer Vorarlbergs, Hans Fink,
betonte, dass das Konzept keineswegs als Schikane seitens der Behörde oder Tierärzte gedacht ist, sondern das Wohlergehen
der Tiere und das Wohl der Menschen zum Ziel hat.
(ug/dig,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-2013
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.at

Landespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL