Welttierschutztag: Grollitsch präsentierte freiheitliche Tierschutzinitiativen

Wien, 2000-10-04 (fpd) - Daß Tierschutz für Freiheitliche nicht - wie vom politischen Gegner immer wieder behauptet - zum Lippenbekenntnis geworden ist, bewies heute anläßlich des Welttierschutztages der freiheitliche Bundestierschutzsprecher Dr. Udo Grollitsch im Zuge eines Pressegespräches in der Wiener Galerie Kovacek & Zetter. Bei dieser Veranstaltung, zu der sich u.a. auch die Grande Dame des österreichischen Tierschutzgedankens und Präsidentin des Wienertierschutzvereins Lucie Loube eingefunden hatte, stellte Grollitsch die Tierschutz-Initiativen der österreichischen Bundesregierung vor und unterstrich, daß die Freiheitlichen entscheidend zur Sensibilisierung dieses Themas beigetragen haben. *****

So sei bereits ein Bundesgesetz über das Verbot des Inverkehrbringens von kosmetischen Mitteln, die im Tierversuch überprüft worden sind, beschlossen worden. "Damit wird ein wesentlicher Schritt in Richtung Reduzierung von Tierversuchen gesetzt", so Grollitsch. Weiters sei ein Entschließungsantrag betreffend Verbesserung des strafrechtlichen Schutzes der Tiere eingebracht und einem Unterausschuß zur Vorbehandlung zugewiesen, der einen besseren Schutz von Tieren vor Tierquälerei zum Ziel hat. "Im Mittelpunkt stehen dabei das hilflose Aussetzen von Tieren, Mißstände beim Transport sowie in tierquälerischer Absicht oder aus Profitgier inszenierte Tierkämpfe", erläuterte der freiheitliche Bundestierschutzsprecher. Darüber hinaus verwies Grollitsch auf eine Initiative der Regierungsparteien betreffend Verschärfung der Zucht- und Haltungsbedingungen für "potentiell gefährliche" Hunde. "Diese zielt auf eine allgemeine Kennzeichnungspflicht für Hunde, eine Verschärfung der Zuchtbedingungen, ein bundeseinheitliches Bewilligungsverfahren für die Haltung "potentiell gefährlicher" Hunde, ein Importverbot für letztere sowie vor allem auf den strengeren Vollzug bestehender Haltungsvorschriften ab", so Grollitsch.

Der freiheitliche Bundestierschutzsprecher versprach, sich für die Verschärfung des Tiertransprortgesetzes Straße stark zu machen, um in Absprache mit Infrastrukturminister Schmid die Kontrolle der Tiertransporte mit einer Schwerpunktaktion "Planquadrat Tiertransport” entscheidend zu verbessern. Weiters sei vorgesehen gemeinsam mit dem Landwirtschaftsminister auf die Europäische Union einzuwirken, um die absurden Lebendtiertransporte quer durch Europa nicht weiterhin zu subventionieren.
Um die auch in Österreich auftauchenden Hundekämpfe zu unterbinden, wurden die Landeshauptleute von Wien und Niederösterreich aufgefordert initiativ zu werden. (Schluß)

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