Zierler: "SPÖ definiert Frauenpolitik über Geschlechterkampf"

Wien, 2000-10-04 (fpd) - Entschieden wies heute FPÖ-Generalsekretärin Abg. Theresia Zierler die Aussagen der SPÖ-Frauen zur gemeinsamen Obsorge zurück. ****

"Die SPÖ definiert Frauenpolitik offensichtlich nicht darüber was Frauen nützt, sondern in Abhängigkeit von Männern und schürt damit ausschließlich den Geschlechterkampf. Die Idee der gemeinsamen Obsorge ist ein zu ernstes und zu wichtiges Anliegen, um es als Vehikel für parteipolitisch motivierte Keiltreibereien zu mißbrauchen," so Zierler.

Die gemeinsamen Obsorge sei ein wichtiger Schritt, denn das Ende einer Partnerschaft müsse somit nicht mehr automatisch das Ende der gemeinsamen Verantwortung bedeuten. Natürlich nur, wenn sich beide einig seien und unter richterlicher Begleitung. "Denn Väter sollen nicht nur zahlen, sondern auch Verantwortung übernehmen. Dennoch soll ein Elternteil allein zum Beispiel Schulangelegenheiten regeln können", betonte Zierler.

"In Deutschland hat sich die gemeinsame Obsorge bewährt und wird von 2/3 der geschiedenen Ehen in Anspruch genommen und das unter einer rot-grünen Regierung. Ein Blick über die Grenzen würde also genügen, um zu erkennen, daß die SPÖ in Österreich auf dem Rücken von Kindern und Eltern billige Parteipolitik betreiben," schloß Zierler. (Schluß)

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