Rieder: Landauer beweist vollkommene Hilflosigkeit in Sachfragen

Wien, (OTS) "Stadträtin Karin Landauers hysterische Reaktion entspringt offenkundig einem Gefühl völliger Hilflosigkeit in Drogenfragen, derer sie sich angesichts der geschlossenen und einhelligen Ablehnungsfront gegenüber der FP-Drogenpolitik durch alle ExpertInnen im Rahmen des Drogenbeirats besonders bewusst wurde", kommentierte Wiens Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder Landauers Forderung nach seinem Rücktritt. Wie geschlossen die Ablehnungsfront ist, zeige auch die Tatsache, dass Staatssekretär Waneck eingeladen wurde, einen Experten seines Vertrauens in den Drogenbeirat zu entsenden, um seine Pläne für die Absenkung der Grenzmengen für Suchtmittel zu erläutern. "Offensichtlich fand sich jedoch kein solcher Experte, im Drogenbeirat tauchte auf
jeden Fall niemand auf, der die Pläne der Bundesregierung inhaltlich vertreten hätte", folgerte Rieder.

"Die eigentümlichen, seltsamen und inhaltlich schlichtweg falschen Interpretationen, Vermutungen und Schlussfolgerungen Landauers kamen scheinbar im Rahmen einer nüchternen juristischen Betrachtung der Problematik durch mich zustande", fuhr Rieder
fort. "Es tut mir leid, dass ich damit bei Frau Landauer einen Zustand großer Verwirrung auslöste, der sie, gemeinsam mit den von den Experten vorgebrachten Sachargumenten offenbar dazu
veranlasste, den Drogenbeirat sichtlich gekränkt vorzeitig zu verlassen. Fundamentalismus und inhaltliche Auseinandersetzung
sind eben schwer zu vereinbaren."

Übrigens beschränke sich das Experten-Entsetzen über die Pläne der Bundesregierung nicht auf Wien allein, so Rieder. Denn erst vor zwei Tagen habe sich beispielsweise der Tiroler
Suchtbeirat geschlossen gegen diese Politik gewandt. Prominente Experten wie etwa der Vorstand der Innsbrucker Uni-Klinik für Psychiatrie sprachen in Medien gar von "einer Demontage einer international anerkannten Drogenpolitik in Österreich", schloss Rieder. (Schluss) nk

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