US-Anwalt Ed Fagan droht in NEWS, ausverhandelten Rechtsfrieden zu blockieren

Vorausmeldung zu NEWS Nr. 40. 5.Oktober 2000

Wien (OTS) - Österreich-Vorschlag, einen Arisierungsfonds in Höhe von 150 Millionen Dollar einzurichten, ist für Fagan unzureichend: "Mit diesem Vorschlag gibt es auch keinen Zwangsarbeiter-Deal" =

Die Hoffnung der Österreichischen Regierung, die
Frage der NS-Zwangsarbeiterentschädigung noch im Oktober abschließen zu können, dürfte sich als trügerisch erweisen.

In der morgen erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift NEWS droht US-Opferanwalt Ed Fagan an, den zwischen Österreich und den USA ausverhandelten Rechtsfrieden zu blockieren. Der Sammelkläger will, im Gegensatz zu US-Vizefinanzminister Stuart Eizenstat, die Zwangsarbeiterfrage mit der Entschädigung für Arisierungen verknüpft wissen. Der neue österreichische Vorschlag, einen Arisierungsfonds mit 150 Millionen Dollar auszustatten, ist für Fagan im NEWS-Gespräch unzureichend: "Mit diesem Vorschlag gibt es auch keinen Zwangsarbeiter-Deal, keinen Rechtsfrieden und keine Unterschrift unter irgendetwas". Auch mit der Verhandlungsführung Österreichs ist Fagan unzufriede: Österreich ändere dauernd seine Position und habe alles Vertrauen verspielt.

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