KOPF: MEHR MANAGEMENT IN DIE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG

Wirtschaft beharrt auf 15 Milliarden Schilling Lohnnebenkostensenkung

Linz (OTS) - Mehr Managementphilosophie in der öffentlichen Verwaltung verlangte heute, Mittwoch, WB-Generalsekretär NR Karlheinz Kopf in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem oberösterreichischen WB-Direktor BR Kneifel in Linz. Wie Kopf meinte, erwarte sich der Wirtschaftsbund durch das angepeilte Ziel der Regierung, 15.000 Dienstposten im öffentlichen Dienst abzubauen, eine "strukturelle Wirkung". Gleichzeitig betonte er aber, dass die von der Regierung angepeilten 10 Milliarden Schilling an Einsparungen in der Verwaltung zu wenig seien. Positiv in diesem Zusammenhang bezeichnete Karlheinz Kopf jedoch den Druck, der vom Stellenabbau ausgehen wird, endlich Strukturmaßnahmen durchzuführen. "Einfach zu sagen, diese Posten besetzen wir nicht nach, wird nämlich nicht gehen", so Kopf. ***

Punkto Budgetsanierung vertritt Kopf die Meinung, dass sich der Staat endlich wie ein Unternehmen verhalten sollte, was die finanzielle Gebarung betrifft. Bekanntlich bekenne sich die Wirtschaft zum Ziel eines ausgeglichenen Haushalts, allerdings sei die überproportionale Belastung der Wirtschaft dabei nicht zu leugnen. Bereits beim Budget 2000 standen Entlastungen von 3,3 Milliarden Schilling Belastungen von fast 14 Milliarden Schilling für die Wirtschaft gegenüber. Das neuerliche Belastungspaket für die Wirtschaft von 15 Milliarden für die kommenden Budgets ändere aber nichts am "Ja", einen Beitrag zur Budgetsanierung zu leisten, wenn der Bund seine Hausaufgaben in Richtung Strukturreformen ernsthaft und nachhaltig erfüllt. An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass der Wirtschaftsbund mit seinem Projekt "Kammerreform" es dem Bund vormache, wie man gleichzeitig Einsparungen im Budget initiiere und Beitragssenkungen verwirklichen könne.

GS Kopf äußerte die Erwartungshaltung der Wirtschaft, dass die von der Bundesregierung zugesagte Lohnnebenkostensenkung im Ausmaß von 15 Milliarden Schilling bis 2003 eingehalten wird. "Die Wirtschaft betrachtet ihren Beitrag zur Budgetsanierung als Darlehen an die Regierung", so Kopf abschließend.

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