Die Transporteure: Fachverbandsausschuß beschäftigt sich mit dem Dieselpreis

Vorsteher Moser: "Keine Änderungen beim Nachtfahrverbot."

Wien (OTS) - "Eine Änderung beim Nachtfahrverbot kommt für uns überhaupt nicht in Frage," kommentierte der Vorsteher des Fachverbandes Güterbeförderung, WKÖ-Vizepräsident, Adolf Moser, die Forderungen verschiedenster Gruppierungen über eine Verschärfung des Nachtfahrverbotes. Es gibt bereits in ganz Österreich ein generelles Nachtfahrverbot mit Ausnahme der lärmarmen Fahrzeuge. "Das ist eine vernünftige Regelung, an der es unserer Meinung nach nichts zu Rütteln gibt." Die österreichische Transportwirtschaft hat seit 1989, Milliarden in lärm- und schadstoffarme Fahrzeuge investiert und damit Umweltbewußtsein bewiesen. Diese Investitionen müssen erst verdient werden, sonst droht eine Insolvenzwelle ungeahnten Ausmaßes. Neben dem Nachtfahrverbot wurden noch die Themen Brennermaut, Dieselpreis und Kraftfahrzeugsteuer behandelt, gab Moser bekannt. "Wir bedauern außerordentlich", so Moser wörtlich, "daß am Dieselpreissektor noch keine wirkliche Entspannung eingetreten ist. Der Unmut der Betriebe ist nach wie vor groß. Die Weitergabe der Treibstoffpreiserhöhungen geht leider nur sehr schleppend vor sich. Insbesondere die öffentliche Hand geht nur punktuell mit gutem Beispiel voran.

Moser wörtlich: "Die Betriebe haben das Gefühl, daß die Butter am Brot schon fehlt und man jetzt auch beginnt, ihnen das Brot wegzunehmen." Dem Fachverbandsvorstand (Adolf Moser, Franz S. Grad und Franz Glanz) wurde vom Fachverbandsausschuß das Vertrauen ausgesprochen, für die bisher in der Öffentlichkeit eingeschlagene "Anti-Streik-Welle". Der Fachverbandsausschuß hat allerdings die Fachverbandsspitze ersucht, die Situation genau zu beobachten. Sollte keine Besserung der Situation eintreten, würde neuerlich über Krisenmaßnahmen beraten werden müssen. Moser abschließend: "Wir nehmen den Auftrag des Fachverbandsauschusses sehr ernst."

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