LIF zu Temelin: Europäische Standards statt fruchtlose Grenzbesetzungen

Frischenschlager: Bilaterales Geplänkel zwischen Tschechien und Österreich schürt lediglich Emotionen.

Wien (OTS) - Auch der liberale Präsidiumssprecher Friedhelm Frischenschlager ist gegen die Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Temelin, jedoch liege für ihn der Weg in einem konzertierten politischen Druck der EU-Staaten auf die tschechische Regierung, zumindest entsprechende Sicherheitsstandards einzuhalten. Dabei stellt sich als katastrophales Versagen heraus, dass die Europäischen Union bis heute noch keine europäischen Sicherheitsstandards zur Atomenergie erlassen zu haben.

"Eine Union, die die Produktionsquoten ihrer Milchbauern regelt, wird sich ieser Notwendigkeit nicht auf ewig verschließen können, auch wenn keine Illusionen darüber bestehen, dass ein solcher Versuch äußerst zähes Bohren von äußerst harten Brettern fernab des medialen Rampenlichts bedeutet", so Frischenschlager.***

Der LIF-Sprecher betont weiter, "dass es ein grundlegender Fehler österreichischer Europapolitik in Gegenwart und Vergangenheit ist, seine Interessen in letzten Endes fruchtlosen Drohgebärden medial in Szene zu setzen, anstatt in den geeigneten Gremien und Strukturen zielstrebig dafür zu arbeiten."

"Es wäre eine lohnende Aufgabe für Österreichs Politik und Diplomatie, sich für eine Revision des Euratom-Vertrages zur Schaffung gesamteuropäischer Sicherheitsstandards für Nuklearanlagen einzusetzen", ist Frischenschlager überzeugt.

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