Hunderte freiwillige Rotkreuz-Helfer bei der Übung "Hawk 2000" vom 13. - 15. Oktober

Wien (ÖRK) - Rund dreihundert Katastrophenhelferinnen und - helfer des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) treffen einander am 13. Oktober 2000 in Neustift im Stubaital in Tirol.

"Die Übung dient der Überprüfung unserer Sondereinheiten - vor allem im Bereich der Zusammenarbeit bei der Bewältigung von außergewöhnlichen Ereignissen", sagt Bernhard Jany, Sprecher des ÖRK. Die dreitägige Übung umfasst unter anderem Trinkwasser-Aufbereitung, Bergung Verschütteter, die Bewältigung eines Großunfalls, die Errichtung eines autarken Feldspitales inklusive kompletter Versorgung mit Strom, Wasser, Verpflegung und Herstellung von Kommunikationsverbindungen.

"Unsere Spezialisten kommen aus allen Bundesländern - und Österreich hat sich weltweit mit seinen Rotkreuz-Helfern einen großartigen Namen gemacht. Allein die Einsätze des letzten Jahres zeigen wie oft unsere gut ausgebildeten Helfer in den verschiedensten Spezialteams dringend gebraucht wurden - völlig egal, ob dies bei den Erdbeben in der Türkei, bei der Wirbelsturmkatastrophe in Mittelamerika oder auch in Albanien und Kosovo war", so Jany weiter.

Neben den internationalen Einsätzen sind die Sondereinheiten des Roten Kreuzes auch immer wieder in Österreich dringend von Nöten, so war dies im Vorjahr zum Beispiel bei der Tauerntunnelkatastrophe in Salzburg oder bei den Hochwassern in Vorarlberg und Niederösterreich der Fall.

Übungsleiter in Neustift ist der Direktor des Landesverbandes Salzburg, Gerhard Huber, unter dessen Führung 1999 das "Österreich-Camp" in Albanien errichtet wurde.

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