Abfallwirtschaftsgesetz wird für Kleingartenanlagen geändert

Geringere Müllabgabe bei erfolgreicher Abfallvermeidung & -trennung

Wien, (OTS) KleingärtnerInnen sind meist ausgesprochen natur-und umweltbewusst. In vielen Kleingartenanlagen werden die Ziele
des Wiener Abfallwirtschaftsgesetzes, nämlich Abfallvermeidung und Abfalltrennung, sehr weit gehend umgesetzt - und das, obwohl die KleingärtnerInnen meist einen ziemlich weiten Weg von ihrer Parzelle zum Behälterstandplatz haben. Durch die intensive Abfallvermeidung/trennung gibt es in vielen Anlagen weniger Restmüll. Das soll künftig auch in der Jahresabrechnung finanziell erfreulich merkbar sein: Mit einer Novelle zum Wiener Abfallwirtschaftsgesetz, die bis 30. Oktober in den
Magistratischen Bezirksämtern zur öffentlichen Einsicht aufliegt, soll die Müllabgabe in Kleingartenanlagen mit gemeinsamen Sammelbehälter-Standplatz auf Antrag auch nach der tatsächlich anfallenden Müllmenge - und nicht mehr, wie bisher, nur pauschal -berechnet werden können. Was in der Praxis heisst: weniger Müll -weniger Kosten. Das bringt, so hofft die für den Gesetzesentwurf legistisch zuständige MA 22 - Umweltschutz (email:
post@m22.magwien.gv.at), auch für jene Kleingartenanlagen einen finanziellen Anreiz, die bei der Müllvermeidung/trennung noch
nicht ganz so erfolgreich sind. Dazu erhalten auch die Kleingartenvereine, die in der Regel die Anlage verwalten, auch
das Recht, die GärtnerInnen in Angelegenheiten der
Abfallwirtschaft zu vertreten. Dem Verein wird damit ein Antragsrecht auf Festlegung der Art und Zahl der Müllsammelbehälter und Zahl der jährlichen Einsammlungen eingeräumt, ihm wird in diesem Fall auch die Müll-Jahresabgabe vorgeschrieben.****

Der "Entwurf eines Gesetzes, mit dem das Gesetz über die Vermeidung und Behandlung von Abfällen und die Einhebung einer hierfür erforderlichen Abgabe im Gebiet des Landes Wien (Wiener Abfallwirtschaftsgesetz - Wr. AWG) LGBl. Nr. 13/1994 i.d.F. LGBl
Nr. 53/1996 geändert wird", liegt bis 30. Oktober in den Magistratischen Bezirksämtern Montag bis Freitag von 8. bis 15.30 Uhr, an Donnerstagen bis 17.30 Uhr, zur öffentlichen Einsicht auf. Zum Gesetzesentwurf können auch schriftliche Stellungnahmen abgegeben werden. Während der Auflage ist der Gesetzestext samt Erläuterungen auch in wien.online www.wien.at/ zu finden.
(Schluss) hrs

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