Pflegepersonen fordern die Anpassung der Eintrittsbedingungen in die Pflege-Ausbildung an den europaweiten Standard

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Fachtagung der DirektorInnen von Gesundheits- und Krankenpflegeschulen Österreichs wurde die Forderung aufgestellt, auch im Bereich der beruflichen Erstausbildung in der Pflege die europaweiten Standards für die Eintrittsbedingungen umzusetzen: In 12 von 15 EU-Staaten ist die Ausbildung nach der Matura bzw. auf Universitätsniveau angesiedelt.

Für ein höheres Eintrittsalter sprechen vor allem die psychischen Belastungen des Pflegeberufes, die hohen Anforderungen, das erweiterte Tätigkeitsfeld sowie die Sicherheit der Berufswahl und die zur Zeit extrem hohe Drop-Out-Rate.

Grundsätzlich wird ein positives erstes Resümee über die seit 1997 neu geregelte Berufsausbildung im gehobenen Dienst der Gesundheits-und Krankenpflege gezogen. Kritisiert wird vor allem die fehlende Reform der Lehrerausbildung im Pflegebereich.

Nachdem die inhaltliche Umstrukturierung der beruflichen Erstausbildung erfolgreich voranschreitet und europaweit positives Echo hervorruft, sollten dringend die richtigen Schritte gesetzt werden, damit das Gesamtkonzept erfolgreich wird. Mag. Marianne Kriegl, Vorsitzende der ARGE SchuldirektorInnen, erwartet sich dabei, dass die gute Zusammenarbeit mit dem BM für Soziale Sicherheit und Generationen auch den noch anstehenden Punkten, nämlich Akademisierung der LehrerInnenausbildung und Anhebung des Ausbildungsniveaus aufrecht bleibt.

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