"Soft-Kapitalismus" / Warum der Marktwirtschaft langsam die Lichter ausgehen

Frankfurt am Main (ots) - "Hype um die New Economy" -"Risikomanagement als Religion" - "Therapie statt Arbeit" -"Ökologismus statt Wachstum": Das sind Themen, die in der 48sten Ausgabe des Politikmagazins NOVO behandelt werden - ab sofort unter http://www.novo-magazin.de/48/ verfügbar.

So einfältig wurde über den Kapitalismus wohl seit seiner Etablierung nicht diskutiert. Wenn man heute Unternehmerverbände über die Schlechtigkeit der Welt philosophieren hört oder Chefetagen beobachtet, die sich statt um Gewinnmaximierung um das seelische Wohlergehen der Mitarbeiter sorgen, dabei gleichzeitig Zurückhaltung und "kleine Lösungen" preisen, dann wird's einem mulmig. Man fragt sich, wo es enden soll, wenn Leistungs- und Effizienzdenken allseits in Frage gestellt wird.

Viele Marktkommentatoren werfen heute mit Luftblasen um sich, wie biblische Propheten schwafeln sie von Globalisierung, E-Commerce und diversen "Post"-Zuständen der Gesellschaft. Andere warnen vor den Niederungen des "Neo-Liberalismus" - ein moderner Kampfbegriff, der sich gegen jeden richtet, der meint, die Marktwirtschaft sei nicht allein verantwortlich für Krieg und Elend, sondern auch für einen stetig wachsenden Lebensstandard und sozialen Reichtum.
Diesen Kommentatoren ist ein hoher Grad an Entfremdung von der eigentlichen Materie gemeinsam, was sich spätestens dann zeigt, wenn man die tatsächliche ökonomische Entwicklung einmal näher betrachtet. Widmet man sich den objektiven Trends der Weltwirtschaft kommen erstaunliche Dinge zum Vorschein: vor allem eine von Zukunftsangst gedämpfte Marktwirtschaft, der langsam die Lichter ausgehen. Neu an der aktuellen "Systemkrise" ist, dass weniger objektive Barrieren der Kapitalakkumulation hierfür den Ausschlag geben als vielmehr die labile geistige Verfassung der Eilten. Sie lancieren heute selbst eine Ökosteuer, mit der Effizienzdenken und Wachstumsstreben der ideologischen Doktrin des Ökologismus geopfert werden. Von solchen Missständen und viel mehr lesen Sie in Novo48.

NOVO48, September/ Oktober 2000, 52sA4; DM9,80 (zzgl. 2,20 Vk) Rezensionsexemplare bitte per Fax anfordern.

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