Weninger: Studieren auf Pump - Jugend soll Schulden machen, damit blauschwarze Regierung ihre Budgetziele erreichen

Völlige Groteske um die Studiengebühren und die sozialpolitische Kaltschnäuzigkeit der blauschwarzen Bundesregierung wird augenscheinlich

St. Pölten, (SPI) - "Der Herr Finanzminister füllt sich die Kassen, die Jugend soll Schulden machen. Dies sind, auf einen kurzen Nenner gebracht, die sogenannten ‚Abfederungsmaßnahmen‘ des blauschwarzen Gruselkabinetts zu den Studiengebühren. Die völlige Groteske um die Studiengebühren und die sozialpolitische Kaltschnäuzigkeit der Bundesregierung wird einmal mehr augenscheinlich. Auf Kosten der Jugend sollen die Staatsfinanzen für die sozialpolitische Umverteilung von unten nach oben ‚hergerichtet‘ werden", kommentiert der Jugendsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hannes Weninger, die aktuelle Diskussion um ein ‚Darlehensmodell‘ für Studenten zur Finanzierung der Studiengebühren.****

Verantwortungsbewusste Politik bedeutet, dass das wahre Kapital und die Chancen für die Zukunft in den Investitionen in die Bildung zu sehen sind. Da reden manche von der ‚Familienpartei‘ und von den ‚Top-Ten-Regionen‘ - und belasten die jungen Menschen, die sie jene Bildung erwerben wollen, die eine ‚Top-Region‘ braucht, mit Schulden. Gute Geschäfte für den Finanzminister - und auch für die Banken, die sich über die ersten Kreditkunden freuen können. Mehr dazuzuverdienen, also die Hebung der Zuverdienstgrenzen für Studenten, zeigt ebenso die klare Zielrichtung dieser Regierung. "Die Studenten sollen gefälligst ‚hackeln‘, damit sie sich ihr Studium auch leisten können. Dass sie dann länger brauchen, ja die Schulden aus dem Studiengebührendepot anwachsen, ist dieser Regierung völlig egal", so der SPNÖ-Jugendsprecher.

"Diese Regierung ist familienfeindlich, diese Regierung ist unmenschlich. Schickt Schüssel, Riess-Passer, Bartenstein, Gehrer & Co. wieder zurück an die Unis, wo sie ihr - damals noch ‚Gratis-Studium‘ - absolviert haben. Diese Leute haben nichts gelernt, heute sackeln sie auf Kosten der Studenten ihre Gehälter ein. Die ‚Regierungs-Akademiker‘ könnten durch ein ‚Studium neben ihrem Job‘ etwas zur Finanzierung des Bildungswesens beitragen. Im Unterschied zu den Studenten verdienen sie nämlich genug dazu", so Weninger.
(Schluss) fa

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