Fundraising-Agentur fordert Mindeststandards für Spendenwerbung am Infostand

"DialogDirect" reicht Entwurf für Ethik-Kodex bei österreichischer Fundraisingvereinigung (FMA) ein

Wien (OTS) - Die auf Mitgliederwerbung für Non-Profit-Organisationen spezialisierte Fundraising-Agentur "DialogDirect" fordert Mindeststandards bei der Spendergewinnung am Infostand und reicht einen Entwurf für einen Ethik-Kodex beim österreichischen Fachverband für Fundraising (FMA) ein. Mit dieser Initiative will DialogDirect die Diskussion über ethische Richtlinien im Fundraising ins Rollen bringen. DialogDirect hofft, daß der österreichische Fundraising-Fachverband noch heuer einen Kodex für Mitgliederwerbung am Infostand beschließt.

Ziel von DialogDirect ist es, für die Mitgliederwerbung am Infostand Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Kommunikation mit dem Bürger auf eine effektive und angenehme Art und Weise gestalten.

Der Kodex-Vorschlag von DialogDirect fordert daher, daß die von den Organisationen mit der Mitgliederwerbung beauftragte Agentur eindeutig für den Bürger erkennbar ist und er empfiehlt eine nicht direkt umsatzabhängige Bezahlung der Agenturen und der Werber.

Außerdem regelt der Kodex-Vorschlag von DialogDirect die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen und den Agenturen, die Einschulung der Werber, die Verfahren zur Standortsuche und Standortgenehmigung und er enthält ein Verbot der Bargeldannahme.

Die Spende mittels Einziehungsauftrag ermöglicht den Organisationen eine langfristige und bessere Planung ihrer Kampagnen. Mitgliederwerbung durch persönliche Gespräche mit Passanten an Infoständen ist in den letzten Jahren in Österreich für viele Non-Profit-Organisationen zu einer überaus wichtigen Einnahmequelle geworden. Viele Organisationen können und wollen diese Aufgabe nicht mit eigenen Mitarbeitern durchführen und beauftragen daher professionelle Fundraising-Agenturen mit der Planung und Durchführung von Mitgliederkampagnen.

DialogDirect arbeitet seit 1995 in acht europäischen Ländern (u. a. Österreich, Deutschland, Schweiz) für international führende Organisationen. In Österreich für Greenpeace, Amnesty International und den Blindenverband. Rund 70 festangestellte Mitarbeiter sind in acht Ländern für DialogDirect tätig. Zudem beschäftigt DialogDirect temporär ca. 900 Studenten als Fundraiser (Dialoger).

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