AK: "Mit AK plus schon lange aktiv"

Wien (AK) - Ohne Zuruf von außen sei die AK schon lange aktiv, was eine Entwicklung ihrer Leistungen für die Mitglieder betrifft, erklärt AK Präsident zur heute wiederholten Aufforderung der Klubobleute von FPÖ und ÖVP, Westenthaler und Khol. Tumpel verweist auf die AK Reform der neunziger Jahre, die zum Wahlerfolg im heurigen Jahr geführt haben, "wo wir erfolgreich gezeigt haben, wie wir mit Einsparungen und Umschichtungen neue Leistungen wie den Rechtsschutz aufbauen konnten." Das nächste Entwicklungsprogramm "AK plus" hat die AK nach den Wahlen gestartet und bei der ersten Hauptversammlung im Herbst auf die Schienen gestellt. ****

"Mehr Leistungen, neue Leistungen, auch für neue Arbeitnehmergruppen, das verlangen unsere Mitglieder von uns": Daher haben die Arbeiterkammern bundesweit gemeinsam das Projekt "AK Plus" gestartet, erklärt AK Präsident Herbert Tumpel. Tumpel bezeichnet "AK plus" als das ehrgeizigste Entwicklungsprojekt seit der AK Reform 1992, für das die AK alle Bereiche durchforsten wird, "wo wir Mittel für diese neuen Leistungen frei machen können", so Tumpel. Für Tumpel "ist das der Auftrag, den wir bei den AK Wahlen bekommen haben", damit haben die Arbeiterkammern schon begonnen, das hat die nach den AK Wahlen neu konstituierte Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer im September gestartet - dafür braucht die Arbeiterkammer keine Zurufe von außen. Eine Kürzung der AK Mittel weist Tumpel strikt zurück:
"Wir werden nicht hinnehmen, dass auf diesem Weg unseren Mitgliedern Leistungen genommen werden."

Eine bundesweite Arbeitsgruppe aller Arbeiterkammern ist derzeit dabei, die Potentiale der AK auszuloten, um dem Bedarf der Mitglieder nach mehr und neuen Leistungen entsprechen zu können. Seit diese Regierung im Amt ist, so Tumpel, hat die Inanspruchnahme der AK sprunghaft zugenommen. Die Arbeitnehmer sind verunsichert und verlangen mehr Beratung über die Gesetzesänderungen - vom Auffangnetz für Lehrlingen über die Pensionsverschlechterungen bis hin zum "Dauerbrenner", wie Beruf und Familie vereinbart werden können.

"Wir sind als Interessenvertretung stärker gefordert, wir sind in der Beratung stärker gefordert - und ich sehe, wie diese Bundesregierung neue Löcher, etwa in der Aus- und Weiterbildung, aufreißt." Hier wird die AK den Mitgliedern neue Angebote machen, erklärt der AK Präsident. "Dazu werden alle Rationalisierungs- und Sparpotentiale ausgeschöpft, diesen Auftrag habe ich der Arbeitsgruppe gegeben." Tumpel erinnert daran, dass die AK mit der AK Reform der neunziger Jahre über gute Erfahrung verfügt, mit den bestehenden Mitteln und Personal den Lesitungskatalog auszuweiten. "Damals haben wir den Rechtsschutz, den Konsumentenschutz und viele weitere Leistungen aufgebaut - die nächste Entwicklung unseres Leistungskataloges haben wir jetzt vor." Für Tumpel "ist das der Auftrag, den wir bei den AK Wahlen bekommen haben."

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