Partik-Pable: Keine zusätzlichen Arbeitskräfte nach Österreich

Wirtschaftsminister soll sich dafür einsetzen, daß arbeitslos gewordene ältere Arbeitnehmer beschäftigt werden

Wien, 2000-10-02 (fpd) - Absolutes Unverständnis gegenüber der Forderung von Wirtschaftsminister Bartenstein, zusätzliche Arbeitskräfte nach Österreich zu holen, zeigte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable. ****

"Wenn der Wirtschaftsminister fordert, daß zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland nach Österreich geholt werden sollen, weil hier Bedarf an sogenannten ‚Schlüsselarbeitskräften‘ herrscht, so muß man dem Minister entgegnen, daß er sich zuerst dafür einsetzen soll, daß in Österreich arbeitslos gewordene ältere Arbeitnehmer beschäftigt werden, bevor neue, ausländische Arbeitskräfte ins Land geholt werden", so Partik-Pable.

Durch die diversen Umstrukturierungen, die in den vergangenen Jahren in Österreich statt gefunden haben, seien hochqualifizierte ältere Arbeitnehmer "auf die Straße gestellt worden", die nicht wegen mangelnder Qualifikation, sondern ausschließlich wegen des Alters keine Arbeit mehr bekämen. Es wäre eine wichtige Aufgabe des Wirtschaftsministers gemeinsam mit dem Wirtschaftskammerpräsidenten Leitl dafür zu sorgen, daß ältere Arbeitnehmer nicht länger diskreditiert und vor allem nicht am Arbeitsplatz durch ausländische Fachkräfte ersetzt werden. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC