ÖH: Willkommen in Österreich - Danke für 10.000.-

Keine Erleichterung für ausländische Studierende!

WIEN (OTS) "Wo ist da die Erleichterung für uns?" fragend und mit Verwunderung reagiert Claude Haddad, Referent für ausländische Studierende der Bundes-ÖH, auf die heutige Ankündigung von Fr. Brinek (ÖVP), ausländischen Studierenden eine Arbeitsgenehmigung bis zu 10.000.- zu erteilen.

"Anscheinend ist es der Regierung genehm, wenn wir uns die Studiengebühren verdienen, aber arbeiten, um zu leben, soll weiterhin verboten bleiben", so Haddad.

Situation derzeit: Für Studierende aus nicht EWR-Ländern gilt ein generelles Arbeitsverbot. Die Lebenserhaltungskosten müssen ausschließlich von den Eltern oder durch "Schwarzarbeit" bestritten werden. "Stipendien sind die Ausnahme" so Claude Haddad. Neben dem Nachweis von 70.000.- jährlich, um überhaupt in Österreich studieren zu dürfen, müssen Studierende aus nicht-EWR Ländern (Ausnahme Entwicklungsländer) jetzt
schon Studiengebühren von 4.000.- pro Semester bezahlen.

"Mindestens einzuführen wäre eine Lösung, wie sie bereits in Deutschland oder Frankreich existiert, dass ausländische Studierende in den Ferienmonaten Geld verdienen dürfen."", so Martin Faißt (ÖH-Vorsitzender) und Claude Haddad.

Weiters ungeklärt bleibt, wie viel Studierende aus nicht-EWR Ländern jetzt definitiv zahlen werden müssen: 10.000.- pro Jahr oder 18.000.-pro Jahr, wenn die derzeitigen Gebühren bestehen bleiben? "Das Wissenschaftsministerium hat keine Antworten auf meine Fragen", so der ÖH- Referent.

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