Drehschluss für ORF-Koproduktion "Wir bleiben zusammen"

Wolfgang Murnbergers Liebesgeschichte voraussichtlich im Frühjahr 2001 im ORF

Wien (OTS) - Drehschlussfest am Freitag, dem 29. September 2000,
im Steyrer Museum Arbeitswelt für eine neue Koproduktion von ORF, ZDF, Bavaria und Satel, unterstützt vom Land Oberösterreich: "Wir bleiben zusammen" lautet der Titel des romantischen Melodrams von Wolfgang Murnberger, das den Vormundschaftskampf der 23-jährigen Pianistin Tine um ihre drei minderjährigen Geschwister schildert, die nach dem dramatischen Unfalltod der Eltern zu Vollwaisen werden. Es geht aber nicht nur berührende Familienprobleme, sondern auch um die große Liebe. Nach fünf Wochen Drehzeit fiel die letzte Klappe zu "Wir bleiben zusammen" im alten Stadttheater von Steyr, ausgestrahlt wird der bewegende Fernsehfilm voraussichtlich im Frühjahr 2001.
In der Hauptrolle stand die 23-jährige Münchnerin Bernadette Heerwagen, zuletzt in der zweiteiligen, preisgekrönten Anzengruber-Verfilmung "Der Schandfleck" im ORF zu sehen, vor der Kamera von Helmut Wimmer. In weiteren Hauptrollen spielen Alexander Lutz, Bernhard Schir, Sylvia Haider, die Kinder Jeremy Göppner, Sophie Pflügler und Theresa Murnberger. In weiteren Rollen werden unter anderem Henriette Thimig, Hannes Thanheiser, der Steyrer Wolfgang Hübsch, Alexander Strobele und Elisabeth Niederer zu sehen sein. Auf zahlreichen Schauplätzen in Steyr und Umgebung wirkte auch die Bevölkerung der Region kräftig mit: Rund 250 einheimische Komparsen wurden für die Dreharbeiten rekrutiert.
Regie führt der Wiener Neustädter Wolfgang Murnberger, der für Filme wie "Ich gelobe" und "Ach Baby, ein Baby!" verantwortlich zeichnete. Das Drehbuch zu "Wir bleiben zusammen" verfasste Henriette Piper. Zum Inhalt: Im Hause Bergmann herrscht freudige Aufregung: Die älteste Tochter Tine (Bernadette Heerwagen), eine aufstrebende Pianistin, steht kurz vor der Heirat mit Richard Oberberg (Bernhard Schir), dem Manager des Streichquartetts, mit dem sie auftritt. Auf der Fahrt zur Hochzeit verunglücken Tines Eltern jedoch tödlich. Die schreckliche Nachricht erreicht sie vor dem Traualtar, die Hochzeit wird in letzter Minute abgesagt. Tine fühlt sich für ihre drei jüngeren Geschwister - den 15-jährigen Max (Jeremy Göppner), die neunjährige Cornelia, "Neli" genannt (Sophie Pflügler), und das eineinhalb Jahre alte Baby Franziska - verantwortlich. Von Richard kann sie keine Unterstützung erwarten, denn der ist nur an seiner Karriere interessiert. So muss Tine alleine das Vormundschaftsrecht beantragen. Die Sozialarbeiterin Veronika Freitag (Sylvia Haider) traut ihr die Doppelbelastung nicht zu, sie will die beiden größeren Kinder ins Heim stecken und für Franzi Adoptiveltern finden. Einzig Jugendrichter Henning Bülow (Alexander Lutz) gibt ihr eine Chance: Er überträgt ihr das Sorgerecht für drei Monate auf Probe - eine Zeit voller Turbulenzen, Probleme und Herausforderungen, an denen Tine zu scheitern droht. Plötzlich bekommt sie Hilfe aus unerwarteter Richtung.

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