Sichrovsky: Herr Heller vergleicht sich mit "Nazi-Opfern"!

Reaktionen auf angebliche Spitzelaktion der FPÖ werden zur Bühne der Peinlichkeiten

Wien, 2000-10-02 (fpd) - Die Reaktionen auf die Veröffentlichung des ehemaligen Polizisten Kleindienst entwickeln sich langsam zu einer tragisch-komischen Konkurrenz-Show der angeblich Betroffenen, meinte heute der freiheitliche Generalsekretär Mag. Peter Sichrovsky. *****

"Herrn Kleindienst's Behauptungen, man habe die Wohnorte und Anzahl der Fahrzeuge Herrn Hellers an die FPÖ weitergegeben, reicht diesem sich mit den Opfern des Nationalsozialismus zu vergleichen. Diese Verhöhnung jener, die unter dem Terror der Nationalsozialisten gelitten haben und ermordet wurden, ist typisch für die Mentalität jener, die die Demokratie mit ihrer politischen Vielfalt zum geistigen Kriegsschauplatz umfunktionieren wollen. Wer jedoch die Opfer des Nationalsozialismus so leichtfertig für seine Haßreaktionen missbraucht, repräsentiert den Geist jener radikalen undemokratischen Minderheit, die er vorgibt zu bekämpfen", kritisierte Sichrovsky.

"Vielleicht werden die Gegner der FPÖ eines Tages darauf verzichten durch ein verlogenes Opfergehabe sich in einer peinlichen ‚Widerstandsshow‘ zu präsentieren und die politische Kritik, die jede lebendige Demokratie braucht, wieder ernstnehmen, sagte Sichrovsky abschließend. (Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC