LUNACEK: EURO-ABLEHNUNG IN DÄNEMARK - KEIN DRAMA Grüne: Bevölkerung enttäuscht über nichteingelöste Versprechen der EU

Wien (OTS) "Die Ablehnung der Einführung des gemeinsamen Währung in Dänemark ist kein Drama. Ein Land hat autonom innerhalb der Union eine andere Entscheidung getroffen. Das ist ein demokratiepolitisch normaler Weg, auch beim Schengen-Abkommen sind nicht alle EU-Länder Mitglied", meint die aussenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek. "Dahinter steckt aber auch die Enttäuschung der Bevölkerung, dass all jene Reformen, die mit der Einführung der gemeinsamen Währung angekündigt wurden, nicht eingelöst wurden."
Weder die politische Union noch eine Sozialunion sind auf die überhastete und mit der Deutschen Einheit begründete schnelle Einführung des Euros gefolgt. Davon sind die viele Union-BürgerInnen enttäuscht und in Dänemark hat dies eine Mehrheitsentscheidung gegen den Euro gebracht", so Lunacek. "Die EU ist vieles schuldig geblieben. Die Abstimmung in Dänemark sollte die Union nun wachrütteln, um rasch an der Verwirklichung einer politischen und sozialen Union zu arbeiten. Wesentlich wird auch die Verabschiedung der Europäischen Grundrechtscharta sein, die aber nicht einseitig aus dem Blickwinkel der Regierenden verfaßt sein darf", schließt Abg. Lunacek.

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