AUVA-Vorstand: Beitragssenkung erfordert Fremdfinanzierungsmodell für Bauprojekte

Wien(AUVA) - Bei der Sitzung des Vorstandes am 28. 09. 2000
brachten die
Versicherungsvertreter der Dienstgeber- und der Dienstnehmerkurie unmissverständlich zum Ausdruck, dass die notwendigen Bauprojekte in den Heilstätten nicht mehr aus dem laufenden Budget finanziert werden können, sollte der Beitragssatz zur Unfallversicherung auf 1,2% abgesenkt werden.++++

Die AUVA betreibt sieben Unfallkrankenhäuser, in denen jährlich rund
280.000 Patienten ambulant und rund 37.000 Patienten stationär behandelt werden. Darüber hinaus werden in den vier Rehabilitationszentren der AUVA jährlich rund 4000 Verletzte rehabilitiert.

Diese Einrichtungen müssen nicht nur laufend gewartet und instand gehalten werden, sondern erfordern in größeren Zeitabständen auch massive Investitionen. Die dafür notwendigen Mittel wurden bisher aus dem laufenden Budget der AUVA aufgebracht. Sollten die politischen Absichtserklärungen einer Beitragssenkung um 0,2 Prozentpunkte auf 1,2% wahr gemacht werden, dann wäre dies finanziell
nicht mehr möglich. In der AUVA hat man sich bereits Alternativen überlegt und für den dringend notwendigen Neubau des Unfallkrankenhauses Linz zuzüglich eines Personalwohnhauses, eines Versicherungsgebäudes und einer Tiefgarage ein Fremdfinanzierungsmodell entwickelt.

Das Soziaministerium als Aufsichtsbehörde hat dieser Variante jedoch
bislang keine Zustimmung gegeben. Sollte es dabei bleiben, werden die Folgen nicht auf das Projekt Linz zu beschränken sein. Auch das Rehabilitationszentrum in Bad Häring/Tirol benötigt eine Generalsanierung, deren Realisierung ebenfalls einer Fremdfinanzierung bedarf.
Der dringende Appell des AUVA-Vorstandes lautet daher, die für die rasche Inangriffnahme der Projekte erforderliche Zustimmung sobald wie irgend möglich zu erteilen.

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