WWF: Klimawandel schuld an Wetter-Katastrophen

Wien (OTS) - Stürme, Überschwemmungen oder Hitzewellen -zunehmende extreme Wettersituationen auf der ganzen Welt sind erste Auswirkungen des hausgemachten Klimawandels. Das ergibt eine von der Umweltorganisation WWF (World Wide Fund For Nature) beauftragte Studie der Universität Amsterdam. Obwohl die Gefahr der internationalen Staatengemeinschaft spätestens seit dem Umweltgipfel in Rio vor fast zehn Jahren bekannt ist, steigen die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen weiter an. Der WWF appelliert an die mehr 180 Staaten, die wie Österreich die Klimakonvention unterzeichneten, den Worten endlich Taten folgen zu lassen.

Veränderungen von Temperatur und Niederschlag, Anstieg des Meeresspiegels oder das Schmelzen der Gletscher sind in der Studie ebenso analysiert worden wie dadurch verursachte Katastrophen und wirtschaftliche Einbußen. Versicherungsdaten ergeben, dass in den letzten 30 Jahren wetterbedingte Schäden von jährlich 10 auf 50 Milliarden gestiegen sind. Professor Pier Vellinga, führender Klimatologe an der Universtität Amsterdam und Studienautor: "Das kann nicht allein mit Bevölkerungswachstum oder steigendem Wohlstand erklärt werden, sondern ist mit Sicherheit zumindest teilweise direkt auf menschgemachte Veränderungen in der Athmosphäre zurückzuführen".

Es fehlen zwar ausreichende Untersuchungen, ob auch die Hitzeperiode in Österreich von April bis Juni dieses Jahres - es war der heißeste registrierte Frühling seit 200 Jahren - auf den Klimawandel zurückzuführen ist oder im Bereich der natürlichen Wetterschwankungen liegt. "Allerdings machen solche Erfahrungen spürbar, welche Folgen ein Klimawandel hätte", unterstützt Univ. Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb vom Institut für Meteorologie und Physik der Universität für Bodenkultur die Warnungen internationaler Klimaforscher.

Von 13. bis 24. November findet in Den Haag die sechste Vertragsstaatenkonferenz zur Klimakonvention statt. Die Studie (englisch) ist gegen Versandkostenanteil beim WWF erhältlich.

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