Jung: NATO-Mitgliedschaft kein vorrangiges Thema

Dringlichere Probleme stehen an

Schladming, 2000-09-29 (fpd) - Zum Focus-Interview der Außenministerin Ferrero-Waldner, die das große Interesse Österreichs an einem NATO-Beitritt betont und dabei auch für eine Beteiligung an Kampfeinsätzen eintritt, stellte heute FPÖ-Wehrsprecher Abg. Bgdr Jung fest, daß diese Zielsetzung keine Priorität besitzte. ****

Die derzeitigen politischen Verhältnisse in Österreich würden die dafür notwendige 2/3-Mehrheit in weite Ferne rücken. Außerdem hätten die Freiheitlichen immer auf eine Befragung der Bevölkerung als Voraussetzung für einen Beitritt bestanden. Jung verwies darauf, daß gegenwärtig eine andere sicherheitspolitische Frage im Vordergrund stehe, nämlich die Einbindung Österreichs in ein europäisches Bündnissystem. "Wir sollten unsere Kräfte jetzt besser auf diese Frage konzentrieren und dabei eine möglichst weitgehende Einbindung der großen Oppositionspartei anstreben." Ziel müsse es sein, daß die Grundzüge der Sicherheitspolitik eine möglichst breite Zustimmung vor allem bei der Bevölkerung als auch im Parlament finden, meinte Jung abschließend. (Schluß)

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