Eröffnung des WIFI-Zubaues St.Pölten

Pröll: Ohne Wissen kein Fortschritt

St.Pölten (NLK) - Ohne Wissen gäbe es keinen Fortschritt, sagte LH Dr. Pröll heute in St.Pölten bei der Eröffnung des WIFI-Zubaues. Die guten Wirtschaftsdaten des Landes wie 540.000 unselbständig Beschäftigte, die es in Niederösterreich noch nie gegeben habe, die Spitzenposition bei der Jugendbeschäftigung unter 280 europäischen Regionen und 160 Betriebsgründungen in den letzten zweieinhalb Jahren seien das Ergebnis erfolgreicher Arbeit tüchtiger Unternehmer, leistungsbereiter Arbeitnehmer und einer umsichtigen Wirtschaftspolitik. Zur Vorbereitung auf die schärfere Konkurrenz in Europa sei aber auch eine immer bessere Ausbildung nötig. Insgesamt stünden in Niederösterreich 800 Millionen Schilling für die Ausbildung in berufsbildenden Schulen zur Verfügung. Die Infragestellung der Meisterprüfung wertete Pröll als gefährliche Drohung. Nivellierung sei eine Ideologie von gestern. Ein gut ausgebildeter Meister liege nicht zuletzt auch im Interesse der Konsumenten.

Sonja Zwazl, Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer, betonte, Niederösterreich befinde sich im Wettbewerb der europäischen Regionen auf der Überholspur. Insbesondere der hohe Ausbildungsstand werde international beachtet. Mit dieser 200 Millionen Schilling teuren Investition nehme die Wirtschaft einmal mehr ihre Verpflichtung ernst. Qualifikation und Wissen seien Voraussetzung für Qualitätsbewusstsein und Innovationskraft. Alleine heuer hätte das WIFI rund 200 neue Themenbereiche in das Weiterbildungsangebot aufgenommen, von dem im Vorjahr 43.000 Kursteilnehmer Gebrauch gemacht haben.

In dem von Prof. DI Günther Domenig geschaffenen Zubau befinden sich 10 EDV-Lehrsäle, 5 Seminarräume, ein Vortragssaal für 100 Personen sowie Büroarbeitsplätze für 33 Mitarbeiter. Statt des 56 Meter hohen, aus sicherheitstechnischen Gründen abgetragenen WIFI-Turmes bietet nun ein Parkdeck 300 Abstellplätze für Kursbesucher. In St.Pölten werden knapp die Hälfte aller niederösterreichischen WIFI-Kurse und Seminare abgehalten, mehr als 40 Prozent aller Kursteilnehmer bilden sich in der Landeshauptstadt weiter.

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