Stadion Salzburg: Baubeginn voraussichtlich Sommer 2001

Behördenverfahren ordnungsgemäß abgewickelt - Detailverhandlungen zur Verkehrsplanung laufen - 2,4 Millionen Kilometer KfZ-Verkehr werden eingespart - Bürgerbeteiligung neu gestartet

Salzburg (OTS) - Entgegen anders lautenden Behauptungen der Gegner liegt ein rechtskräftiger Baubescheid für das neue Stadion Salzburg vor. Wie ein aktuelles Rechtsgutachten des Anwaltsbüros Dr. Berger und Dr. Aichlreiter bestätigt, wurden die Behördenverfahren für Errichtung und Betrieb ordnungsgemäß durchgeführt. Die naturschutzrechtliche, die veranstaltungsrechtliche und die gewerberechtliche Genehmigung liegen vor. Die Beschwerde gegen die baubehördliche Bewilligung beim Verfassungsgerichtshof hindert laut Expertengutachten den Baubeginn nicht, "außer das Höchstgericht erkennt ihr die aufschiebende Wirkung zu. Unter den gegebenen Umständen ist dies nach der bisherigen Rechtssprechung aber als wenig wahrscheinlich einzustufen", so Univ.Prof. Dr. Aichlreiter.

Den drei Berufungen gegen die wasserrechtliche Bewilligung stehen die ausführlichen und sorgfältigen Beurteilungen durch die Amtssachverständigen entgegen, die diese Befürchtungen als unbegründet erweisen. Die Berufungsverfahren sind beim Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft anhängig, die gesetzliche Entscheidungsfrist beträgt sechs Monate. Die Geschäftsführer der SWS, HR Dipl.Ing. Alfred Denk und Ing. Dr. Fritz Mair, gehen daher davon aus, dass der Bau im Sommer 2001 beginnt.

Für die Ausführungs- und Ausschreibungsplanung ist es der SWS gelungen, den für das neue Tivoli-Stadion in Innsbruck verantwortlichen Architekten Albert Wimmer aus Wien zu gewinnen. Er wird gemeinsam mit den Siegern des Wettbewerbsprojektes Schuster Architekten Düsseldorf die Ausführungsplanung durchführen.

Die Grundstücke sind angekauft und die Baurechtsverträge laufen. Insgesamt wurden bisher 165 Millionen Schilling für Grundstücksankaufe, Planungen und Gutachten ausgegeben.

Die Verkehrsplanung (Ausbau des öffentlichen Verkehrs, optimale Erschließung für den Individualverkehr durch eigene Autobahnanschlüsse, Maßnahmen für den nichtmotorisierten Verkehr und mehr als 2000 Parkplätze - mehr als bei jedem anderen Stadion Österreichs - ) schreitet zügig voran. Die Verhandlungen über die Finanzierung der Autobahn-Halbanschlussstelle Siezenheim werden zur Zeit geführt. Allein diese Maßnahme wird den Knoten Kleßheim täglich um 1.700 Fahrzeuge entlasten und den Autofahrern jährlich 2,4 Millionen Fahrkilometer ersparen.

Die Bürgerbeteiligung wird mit einem neutralen Mediator und Sprechern zahlreicher Gruppierungen, Vereine und Interessenvertretungen aus Taxham sowie der Stadt Salzburg Ende September neu gestartet.

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