Studiengebühren: Internationale Studentenaustauschorganisationen bangen um ihre Existenz

Wien (OTS) - In einer gemeinsamen Erklärung melden auch die vier größten Studentenaustauschorganisationen (AIESEC, AMSA, ELSA und IAESTE) massive Bedenken gegen die Einführung von Studiengebühren an.

Ehrenamtlich arbeitende Studenten organisieren jährlich hunderte Praktikumsplätze bei österreichischen Firmen. Diese werden weltweit gegen etwa 700 Auslandspraktika für österreichische Studenten getauscht.

Viele Studenten werden es sich in Zukunft nicht mehr leisten können, sich ehrenamtlich zu engagieren. Oft verlängert dies die Studiendauer. Beihilfen, Stipendien und nun auch Studiengebühren, nehmen darauf bisher keinerlei Rücksicht.

Schon nach den bisherigen Sparpaketen war es schwieriger geworden, Studenten für ehrenamtliche Mitarbeit und Auslandspraktika zu begeistern. Studiengebühren würden der - von Wirtschaft und Politik bisher überaus geschätzten - Austauscharbeit nun den Todesstoß versetzen.

"Ihr Engagement verhilft den Studierenden zu sozialer Kompetenz und internationalen Erfahrungen, die für den erfolgreichen Berufseinstieg von entscheidender Bedeutung sind", so Dr. Othmar Hill, Präsident von Hill International. Dies sollte nicht durch kurzsichtige Sparmaßnahmen gefährdet werden.

AIESEC (Sozial- und Wirtschaftsstudien), AMSA (Medizinstudien), ELSA (Rechtsstudien) und IAESTE (Technik- und Naturwissenschaftsstudien) arbeiten zukunftsweisend. Sie ermöglichen Studenten eine umfassende Lernerfahrung in einem internationalen Umfeld. Intensive persönliche Betreuung der ausländischen Studenten und zukünftigen Führungskräfte fördert das gegenseitige kulturelle Verständnis.

Weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Intensivierung der Kontakte zwischen Wirtschaft und Universität z.B. durch Organisation von Seminaren, Exkursionen oder den bekannten Recrutingmessen.

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