WKÖ und ÖW bilden gemeinsames starkes Außenwirtschaftsnetz

WKÖ-Präsident Leitl und Staatssekretärin Rossmann nutzen künftig Synergien durch Zusammenführung der Außenstellen

Wien (PWK829) - Die Außenhandelsstellen der Wirtschaftskammer Österreich und die Außenstellen der Österreich Werbung werden künftig ein einheitliches Außennetz bilden. "Damit ist das jahrzehntelang diskutierte Anliegen, dass ein kleines Land wie Österreich seine Außenwirtschaftsstrukturen bündeln muss, in einem ersten entscheidenden Schritt gelungen", freute sich WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei der heutigen Pressekonferenz gemeinsam mit Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann. "Die Zusammenführung der Außenstellen bringt Österreich einerseits einen schlagkräftigeren Außenauftritt, andererseits können Synergien genutzt und Kosten in dreistelliger Millionenhöhe gespart werden", betonte Leitl.

Die Eigenständigkeit von Österreich Werbung und WKÖ-Außenwirtschaftsorganisation bleibt gewahrt, die organisatorische und räumliche Zusammenführung der Außenstellen wird stufenweise erfolgen. Bis Ende 2001 sollen 12 ÖW-Außenstellen mit den Außenhandelsstellen der Wirtschaftskammer zusammengeführt werden, bis Ende 2002 weitere 8 bis 10 und bis Ende 2003 sämtliche verbleibenden Außenstellen. Außenhandelsstellen, an denen keine von der ÖW bestellten Mitarbeiter tätig sind, nehmen die Interessen der österreichischen Tourismuswirtschaft aus eigenem wahr, heißt es in der Punktation des Syndikatsvertrags zwischen Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer.

Leitl und Rossmann strichen hervor, dass das Außennetz offen sei für verschiedenste andere Institutionen wie AMA, Weinmarketing, ABA oder die österreichischen Kulturinstitute. "Je mehr sich uns anschließen, desto größer sind die Einsparungen für die einzelnen Kostenträger und desto kompletter der Auftritt der 'Marke Österreich'", so der Wirtschaftskammerpräsident. Außerdem stünden auch jene WKÖ-Außenhandelsstellen, die nicht mit ÖW-Außenstellen zusammengeführt werden - 83 WKÖ-Stellen stehen zur Zeit 25 ÖW-Stellen gegenüber -, der Österreich Werbung für weitere Kooperationen zur Verfügung.

Am Standort des jeweiligen "Austria Centers" ist der Handelsdelegierte für sämtliche organisatorischen Fragen zuständig. Die dort tätigen Mitarbeiter der ÖW können auf Wunsch der Österreich Werbung vom Handelsdelegierten angestellt werden. Damit wird sichergestellt, dass die in den jeweiligen Gastländern möglichen sozial- und steuerrechtlichen Vorteile genützt werden können. Die Leiter des Bereichs Tourismus können nach Möglichkeit und Wunsch der ÖW als Handelsattachés für Tourismusfragen notifiziert werden.

Personal- und Sachkosten, die der ÖW direkt zurechenbar sind, werden in einem gesonderten Rechnungskreis erfasst. Über die Zuordnung der indirekten Kosten (Bürokosten etc.) je Standort ist bei der Jahresbudgetierung im voraus zwischen der ÖW und der WKÖ Einvernehmen herzustellen. Die so ermittelten Kosten werden von der ÖW getragen. (Ne)

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