Zierler zu Prammer: "Gemeinsame Obsorge dient dem Wohl des Kindes"

Wien, 2000-09-27 (fpd) - Scharf kritisierte heute FPÖ-Generalsekretärin und Frauensprecherin Abg. Theresia Zierler die Aussagen von Barbara Prammer zur gemeinsamen Obsorge.****

"Die gemeinsame Obsorge dient dem Wohl des Kindes. Der Aufschrei Prammers zeigt, daß sachliche Argumentation nicht zu ihren Stärken zählt, vor allem dann nicht, wenn die Chance auf parteipolitische Selbstinszenierung besteht", so Zierler. Anhand der gemeinsamen Obsorge als Aufhänger versuche Prammer einen "Geschlechterkampf" zu inszenieren.

Tatsächlich sei die gemeinsamen Obsorge jedoch ein wichtiger Schritt, denn das Ende einer Partnerschaft müsse somit nicht mehr automatisch das Ende der gemeinsamen Verantwortung bedeuten. Natürlich nur, wenn sich beide einig seien und unter richterlicher Begleitung, was Prammer natürlich immer zu erwähnen "vergesse". Denn Väter sollen nicht nur zahlen, sondern auch Verantwortung übernehmen.

"Genauso wie sie in der Frauenpolitik generell erwerbstätige Frauen gegen nichterwerbstätige auszuspielen versucht, setzt die SPÖ die Keiltreiberei auch geschlechterübergreifend fort. Im übrigen wäre die Sozialdemokratin Prammer gut beraten , einen Blick über den Tellerrand hinaus zu riskieren und sich ein Beispiel an der rot-grünen Bundesregierung in unserem Nachbarland zu nehmen. Vorbild für die gemeinsame Obsorge in Österreich ist Deutschland", schloß Zierler. (Schluß)

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