Leitl zu 'Trio': "Ich bin stolz auf diese innovativen Betriebe"

WKÖ-Präsident erwartet sich klare Impulse für Forschung und Entwicklung schon im nächsten Budget

Wien (PWK826) - Anlässlich der Preisverleihung zum
"Unternehmertrio des Jahres" verglich Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die hervorragenden Leistungen von 9 herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten aus Gewerbe, Handwerk und Dienstleistungen mit den Erfolgen unserer Olympioniken in Sydney:
"Unsere Wirtschaft segelt erfolgreich auf Goldkurs, sie surft in die New Economy und tritt zu einem neuen Exportrekord an. Das ist vor allem den tausenden leistungsfähigen, innovativen und interessanten Gewerbe- und Handwerksbetrieben zu verdanken, auf die wir stolz sein können." Die Erfolge des Mittelstandes könnten auch helfen, die schwierige Phase nach dem Abschied von der Schuldenpolitik zu überstehen. "Wir wollen keine neuen Defizite mehr, sondern Handlungsspielraum für die Zukunft", so Leitl.

Die Wirtschaft habe als erstes "zwar mit zusammengebissenen Zähnen, aber dennoch sehr motiviert" den Kurs der Bundesregierung mitgetragen, eine solide finanzielle Basis für die Zukunft abzusichern, die vor allem die kleinen und mittleren Betriebe dringend benötigen. Erfreulich sei, dass nun die Mitarbeiterbeteiligung attraktiver wird, denn Österreich ist noch immer Europas Schlusslicht bei der Selbständigenrate. "Wer sich einmal an einem Unternehmen beteiligt, der hat schon den ersten Schritt zur Selbständigkeit getan." Als wichtiges Signal gerade für die Unternehmen der New Economy bezeichnet Leitl die geplanten steuerlichen Verbesserungen bei den Aktienoptionen (stock options).

Innovative Betriebe brauchen Rahmenbedingungen, die Forschung und Entwicklung unterstützen. "Die Zeiten haben sich dramatisch geändert. Heute ist Forschung und Entwicklung das Brot zum Überleben und zur Wettbewerbsfähigkeit gerade der Klein- und Mittelbetriebe." Daher erwarte sich die Wirtschaft, dass schon im kommenden Budget und nicht erst in drei Jahren ein klarer Impuls für die höhere Budgetierung von Forschung und Entwicklung gesetzt wird. Überzeugt zeigte sich Leitl davon, dass es auch in der Frage der Gewerbeordnung trotz harter Verhandlungen zu einer guten Lösung kommen wird. (MH)

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