ORF Salzburg, "Salzburger Nachrichten" und Wirtschaftskammer Salzburg veranstalten vom 28. bis 30. September "24. Humanismusgespräch" -Generalthema: "Wirtschaft und Ethik - ein

Widerspruch? - Bleibt der Mensch auf der Strecke?" Globalisierung, Flexibilisierung, Deregulierung: Ist für Ethik in der Wirtschaft noch Platz?

Die Wirtschaftskammer Salzburg feiert am 30. September 2000 ihr 150jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstaltet die WK Salzburg gemeinsam mit dem ORF Landesstudio Salzburg und den "Salzburger Nachrichten" vom 28. bis 30. September das "24. Salzburger Humanismusgespräch". WK-Präsident Komm.-Rat Rainhardt Buemberger, Wirtschaftskammerdirektor Dr. Wolfgang Gmachl, ORF Salzburg-Intendant Friedrich Urban und SN-Chefredakteur Ronald Barazon informierten in einem Pressegespräch am Dienstag, 26. 9., über das ambitionierte Tagungsprogramm.<p>
Aus Anlass des bevorstehenden Jubiläums hatte Wirtschaftskammerdirektor Dr. Wolfgang Gmachl dem Salzburger ORF-Landesintendanten Friedrich Urban vorgeschlagen, das heurige "Humanismusgespräch" zum Themen-Komplex Wirtschaft und Ethik zu veranstalten. Dieser Anregung ist Intendant Urban gerne nachgekommen. "Sich dieser Themen anlässlich eines Jubiläums anzunehmen, halte ich für eine engagierte Idee, geht es doch auch um eine offene Diskussion über die Verantwortung unternehmerischen Verhaltens. Das bevorstehende Salzburger Humanismusgespräch wird dabei Diskussion und Orientierung auf hohem Niveau bieten", betont ORF-Landesintendant Friedrich Urban.<p>

"Wir wollen im 150. Jahr des Bestehens der Salzburger<p>

Wirtschaftskammer einen Beitrag zur aktuellen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Diskussion leisten", erklärt WK-Direktor Dr. Gmachl. Globalisierung, Flexibilisierung und Deregulierung lösen die alten Verhaltensmuster auf, ohne dabei aber das Bedürfnis bzw. die Notwendigkeit gesellschaftlicher und auch wirtschaftspolitischer Orientierung befriedigen zu können. "Das 24. Humanismusgespräch versucht deshalb, so wie sein Name ausdrückt, das humane Element in der anscheinend alles mitreißenden Dynamik des beginnenden 21. Jahrhunderts herauszuarbeiten", beschreibt der Salzburger WK-Direktor die Absicht der Veranstalter.<p>

Prominente Diskutanten: Mautner Markhof, Binswanger, Engholm, Busek, Leitl, Tumpel, Mitterbauer und andere mehr<p>

Bekannte Wissenschafter, Persönlichkeiten des politischen Lebens und namhafte Unternehmer diskutieren im Publikumsstudio des ORF Salzburg vom 28. bis 30. September das Thema "Wirtschaft und Ethik - ein Widerspruch? Bleibt der Mensch auf der Strecke?". Dabei steht das Thema "Wirtschaft und Ethik", besonders im Zeichen zunehmender Globalisierung, mehr denn je zur Debatte. Der zweite Titel des Humanismusgesprächs "Bleibt der Mensch auf der Strecke" umreißt bereits die gesellschaftspolitische und ethische Zielrichtung, über die diskutiert wird. <p>

Unternehmer und Wissenschafter, Ethiker und Praktiker werden viele drängende Fragen behandeln: "Ist noch Platz für Wirtschaftsethik in einer globalisierten Wirtschaftswelt?" "Hat das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft ausgedient?" "Gibt es neue Formen unternehmerischen Handelns?" "Gibt es eine neue Ökoethik in der Wirtschaft?" <p>

Für das sich über drei Tage ziehende Programm konnten zahlreiche bekannte Experten gewonnen werden. So werden am Donnerstag Abend, 28. 9., die Eröffnungsreferate zum Generalthema Univ.-Prof. Dr. Erich W. Streissler (Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien) und Dkfm. P. Gregor Ulrich Henckel Donnersmarck, Abt des Cistercienserstiftes Heiligenkreuz, bestreiten. Dr. Erhard Busek, Regierungsbeauftragter für die EU-Osterweiterung, hat die Einleitung des ersten Tages übernommen.<p>

Theorie und unternehmerische Praxis bringt der Freitag, der zweite Tag des "Humanismusgesprächs", zusammen: Der Sozialethiker Univ.-Prof. Dr. Herwig Büchele, Dr. Björn Engholm, Ministerpräsident a. D. (Leipzig), und Univ.-Prof. Dr. Ernst Leitner, Forschungschef der Novartis, referieren ebenso wie Univ.-Prof. Dr. Hans-Christoph Binswanger (Universität St. Gallen), der Züricher Philosoph Univ.-Prof. Dr. Hermann Lübbe und die bekannte Unternehmerpersönlichkeit Dkfm. Georg Mautner Markhof. <p>

Die Podiumsdiskussionen dieses Tages werden von der renommierten ORF-Wirtschaftsjournalistin Waltraud Langer moderiert und werden "Trend"-Herausgeber Helmut A. Gansterer, Salzburg AG-Vorstand Dr. Arno Gasteiger, SN-Chefredakteur Ronald Barazon und Prof. Rudolf Bretschneider (Fessel-GfK-Institut) zu Wort kommen lassen.<p>

Die Zukunft der Kammern und der Sozialpartnerschaft<p>

"150 Jahre Wirtschaftskammer - das bedeutet auch eine Notwendigkeit zur Standortbestimmung und Neuorientierung. Wir wollen uns durch eine offene Diskussion der Grundlagen versichern, auf denen unser Wirtschaftssystem, das unternehmerische Handeln und die Zukunft der Interessenvertretung beruhen", umreißt WK-Direktor Dr. Wolfgang Gmachl den Inhalt des dritten Tages der Veranstaltung.<p>

Der Samstag ist deshalb der Zukunft der Kammern in Österreich gewidmet ("Die Kammern zwischen Monopol und Wettbewerb im 21. Jahrhundert"): Mit Referaten von WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl, Bundesarbeiterkammerpräsident Mag. Herbert Tumpel und Univ.-Prof. Emmerich Talos, Institut für Staatswissenschaft (Universität Wien) wird das Thema aufbereitet. In einer Podiumsdiskussion mit IV-Präsident Dipl.-Ing. Peter Mitterbauer und Univ.-Prof. Dr. Alexander van der Bellen, Parteichef der Grünen, wird das Generalthema des Tages vertieft (Moderation von SN-Chefredakteur Ronald Barazon).

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