"Gefährliche Hunde": ÖVP-GR Mag. Karl drängt auf rasche Lösung

Wien, (OTS) Unzufrieden zeigte sich Gemeinderat Mag. Franz
Karl nach dem Gespräch am Montag mit Stadtrat Svihalek und der von ihm eingesetzten Expertengruppe zum Thema "Gefährliche Hunde". Die Expertengruppe arbeite viel zu langsam, er vermisse echte Lösungsansätze. Die von Stadtrat Svihalek vorgestellten Punkte gingen im Wesentlichen auf Forderungen der ÖVP zurück. In einer Pressekonferenz am Dienstag stellte Karl seinen Forderungskatalog vor und forderte eine Lösung der "Hundeproblematik" noch in diesem Herbst. Der langjährige Experte und Vorreiter in Hundefragen forderte die verstärkte Überwachung der geltenden Rechtsvorschriften, wie sie im Tierschutz- und Tierhaltegesetz festgelegt sind, durch die Einsetzung eines eigenen Wachkörpers,
so genannter "Umweltsheriffs". "Man könne dabei ruhig ein bisschen härter vorgehen und höhere Strafen, als die derzeit üblichen 500 Schilling, verlangen", so der VP-Gemeinderat.

Weiters tritt Karl für die rasche Einführung eines Hundeführerscheins ein. Alle Hundehalter sollten, etwa in einem Seminar, die wichtigsten Dinge über Hundehaltung vermittelt bekommen.

In der Chip-Kennzeichnung von Hunden, die in der derzeit laufenden Debatte von allen Beteiligten begrüßt wird, müsse man rasch vorgehen. Wien könne eine Vorreiterrolle einnehmen und beispielhaft für andere Bundesländer sein. Die mit der Chip-Kennzeichnung verbundenen Kosten könnten für eine kleine Personengruppe - ältere, sozial schwache Personen - ein Problem darstellen. Diese sozialen Härtefälle könne man durch die Senkung der Hundeabgabe abfedern. Außerdem könne man mit der elektronischen Kennzeichnung dem Problem der unangemeldeten Hunde beikommen. In Wien seien derzeit 45.000 Hunde offiziell gemeldet,
es gebe jedoch Schätzungen, die von 70.000 Hunden sprechen. Abschließend bekräftigt Karl seine Forderung nach einer Definition von gefährlichen Hunden. (Schluss) ra

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